Autorin: Natalie Weber
Referenz: Wirkungsökonomie
Version: 1.0
Stand: Mai 2026
Status: Entwurf
SDG- und SDG+-Bezug
1. SDG-Bezug
2. SDG 4, 8, 9 und 10
3. SDG 12, 13, 16 und 17
4. SDG+
Rang 17 verbindet besonders SDG 4, SDG 8, SDG 9, SDG 10, SDG 12, SDG 13, SDG 16 und SDG 17. Digitalisierung kann Bildung, Arbeit, Infrastruktur, nachhaltige Produktion, Klimatransparenz, starke Institutionen und Partnerschaften unterstützen. Dieselben Systeme können diese Ziele aber auch schwächen, wenn sie Ausschluss, Überwachung, Desinformation, Machtkonzentration, Energieverschwendung oder manipulative Plattformlogiken verstärken. SDG+ ist keine UN-Kategorie, sondern eine transparente Erweiterung der Wirkungsökonomie für Demokratiequalität, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt, digitale Selbstbestimmung, algorithmische Fairness und Schutz vor Desinformation.
Digitale Bildung, faire Arbeit, Innovation, Infrastruktur und Abbau von Ungleichheiten sind zentrale Wirkungsfelder. Rang 17 prüft, ob digitale Systeme Menschen befähigen oder ausschließen, ob sie Arbeit fairer machen oder Kontrolle verdichten, ob sie Innovation demokratisch verfügbar machen oder Monopole stärken.
Produktpässe, Datenräume und Wirkungsscanner verbinden nachhaltige Produktion, Klimatransparenz, starke Institutionen und Partnerschaften. Digitale Instrumente können Lieferketten, Emissionen und Materialflüsse sichtbar machen, aber nur, wenn Daten valide, zugänglich und prüfbar sind.
SDG+ erweitert den Blick auf Demokratiequalität, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung. Diese Felder sind für Rang 17 zentral.