{
  "id": "afd-analoges-leben",
  "slug": "afd-analoges-leben",
  "begriff": "Analoges Leben",
  "thema": "Digitalisierung",
  "themencluster": "Politik und Verwaltung",
  "korpus": "AfD – offizielle Programmatik",
  "akteur": "AfD (Bundespartei)",
  "zitierstatus": "Belegter Quellenauszug; siehe Originalfundstelle",
  "originalnachweis": {
    "text": "Analoges Leben",
    "typ": "Begriff/Kapitelüberschrift",
    "fundstelle": "Inhaltsverzeichnis, Drucks. 47",
    "kontext": "Die Benennung ist eine programmatische Aussage; sie belegt weder die sachliche Richtigkeit noch einen konkreten Wirkungserfolg.",
    "quelle_id": "afd25",
    "wortlaut_pruefung": "Originalwortlaut auf Parteidokument/Institutswebsite nachprüfbar"
  },
  "bedeutung_und_kontext": "Alltagsnähe dient als symbolischer Gegensatz zu digitaler Pflicht.",
  "wirkstoff_analogie": "„Analoges Leben“ wirkt als möglicher sprachlicher Auslöser, indem es folgenden Deutungsakzent setzt: Der Ausdruck bindet ein Sachthema an Identität oder Autonomie und kann Zustimmung beziehungsweise Abwehr über Wertevorstellungen beeinflussen. Der Ausdruck ist kein nachgewiesener psychischer Auslöser bei einzelnen Personen.",
  "psychologischer_effekt": {
    "name": "Verlust- und Freiheitsframe",
    "allgemeiner_mechanismus": "Ein Anliegen erscheint als Verlust von Freiheit, Besitz, Einfluss oder Kontrolle; das kann Bewertungen verschieben, muss aber nicht die Beweislage verändern.",
    "bezug_auf_diesen_begriff": "Bei der Rezeption von „Analoges Leben“ könnten verfügbare Assoziationen, Gruppenzugehörigkeit und Vorwissen beeinflussen, welche Teile der Nachricht betont werden. Ausgangspunkt dieser Hypothese ist der dokumentierte Begriffsrahmen: Der Ausdruck bindet ein Sachthema an Identität oder Autonomie und kann Zustimmung beziehungsweise Abwehr über Wertevorstellungen beeinflussen. Eine konkrete psychische Wirkung ist damit nicht belegt.",
    "evidenzstatus": "Allgemeiner Wirkmechanismus durch Forschung gestützt oder diskutiert; spezifische Wirkung dieser Formulierung nicht nachgewiesen.",
    "studien_ids": [
      "tversky",
      "witte"
    ]
  },
  "dokumentiertes_ziel": "Ausweichmöglichkeiten für digitale Verwaltung erhalten",
  "nachweis_absicht": "Aus Quelle dokumentiertes politisches/organisatorisches Ziel; keine Aussage über einen verborgenen persönlichen Beweggrund.",
  "moegliche_kommunikative_funktion": "Als mögliche Kommunikationsfunktion kann „Analoges Leben“ im Themenfeld Politik und Verwaltung die Aufmerksamkeit auf folgende Sichtweise lenken: Alltagsnähe dient als symbolischer Gegensatz zu digitaler Pflicht. Diese Zuordnung ist eine Analyse der Darstellung, keine nachgewiesene Absicht der Urheber.",
  "wirkungspotenzial": {
    "adressaten": "Politisch interessierte Menschen, relevante Betroffene und Entscheidungsträger",
    "moegliche_veraenderung": "Unter passenden Kontextbedingungen könnte „Analoges Leben“ die Problemwahrnehmung im Themenfeld Politik und Verwaltung verändern: Der Ausdruck bindet ein Sachthema an Identität oder Autonomie und kann Zustimmung beziehungsweise Abwehr über Wertevorstellungen beeinflussen. Möglich sind Zustimmung, Zurückweisung oder Gleichgültigkeit. Es wird keine tatsächliche Einstellungsänderung behauptet.",
    "bedingungen": "Wiederholung, Glaubwürdigkeit der Quelle, bereits vorhandene Einstellungen, Kontext und Gegenrede können Wirkung verstärken, abschwächen oder umkehren.",
    "gegenwirkung": "Gegeninterpretationen können den Deutungsrahmen von „Analoges Leben“ relativieren: Vergleich mit der Originalquelle, Offenlegung der gemeinten Maßnahmen und Sichtbarmachen betroffener Perspektiven. Auch deutliche Gegenmobilisierung ist möglich."
  },
  "beobachtete_kommunikationsleistung": "Der Ausdruck bzw. das betreffende Thema ist in der angegebenen Quelle dokumentiert. Dies belegt Publikation, nicht Wirkung.",
  "beobachtete_wirkung": null,
  "wirkungsnachweis_status": "Keine kausal diesem einzelnen Begriff zugeordnete Zustandsveränderung nachgewiesen.",
  "attribution": "Für diese konkrete Formulierung ungeprüft. Die genannte Studie belegt nur allgemeine Mechanismen.",
  "empfohlene_wirkungspruefung": "Vergleich gleicher Sachverhalte als Verlust versus Gewinn; Erhebung konkreter Urteile und Verhalten.",
  "pruefstatus": "freigegeben",
  "geprueft_am": "2026-10-16",
  "version": "9.0",
  "quellen": [
    {
      "id": "afd25",
      "title": "AfD: Programm zur Bundestagswahl 2025, Druckfassung (180 Seiten)",
      "url": "https://www.afd.de/wp-content/uploads/2025/02/AfD_Bundestagswahlprogramm2025_druck.pdf",
      "role": "Parteiprogramm / Primärquelle",
      "locator": "Inhaltsverzeichnis, Drucks. 47",
      "author": "AfD-Bundespartei (Herausgeberin)",
      "date": null,
      "adopted_on": "2025-01-12",
      "publication_date_status": "PDF_PUBLIKATIONSDATUM_NICHT_FESTGESTELLT"
    }
  ],
  "wissenschaftliche_quellen": [
    {
      "id": "tversky",
      "title": "Tversky & Kahneman (1981): The Framing of Decisions",
      "url": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7455683/",
      "role": "Experimentelle Grundlagenarbeit zu Framing"
    },
    {
      "id": "witte",
      "title": "Witte & Allen (2000): Meta-Analysis of Fear Appeals",
      "url": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11009129/",
      "role": "Metaanalyse zu Furchtappellen, Kontext Gesundheit"
    }
  ],
  "redaktioneller_vorbehalt": "Fachlich und zur Veröffentlichung freigegeben durch Natalie Weber, 16.10.2026. Quellenbehauptungen bleiben attribuiert; Wirkungspotenziale sind keine empirisch nachgewiesenen Einzelfallwirkungen.",
  "kategorien": [
    "Identitäts- / Freiheitsrahmung"
  ],
  "kategorisierung_status": "Vorläufige redaktionelle Klassifikation; keine empirische Feststellung einer Wirkung.",
  "bedeutungsverschiebung": {
    "status": "noch nicht als Bedeutungswandel nachgewiesen",
    "urspruengliche_bedeutung": null,
    "politisch_verwendete_bedeutung": null,
    "veraenderung_des_wirkungspotenzials": null,
    "wirkung_vorher": null,
    "wirkung_nachher": null,
    "nachweis_der_verschiebung": null
  },
  "redaktionelle_alternativen": [
    "Mit Originalzitat und Quellenkontext wiedergeben, wenn die Wortwahl selbst Gegenstand der Berichterstattung ist",
    "Den konkret gemeinten Sachverhalt, Betroffenenkreis und politische Forderung sachlich benennen"
  ],
  "nutzen_fuer_journalismus": "Begriff nicht unbezeichnet übernehmen; bei Übernahme als Zitat Wortlaut, Urheber, Kontext, abweichende Definitionen und Nachweisstatus zeigen.",
  "ziel_absicht_beleglage": "Dokumentiertes Ziel (Programm/Website) getrennt von redaktionell interpretiertem Kommunikationszweck; keine Gedankenleserei.",
  "langfristiges_potenzial": "Nur als Hypothese: Wenn „Analoges Leben“ wiederholt in vergleichbarem Kontext verwendet wird, könnten sich auf längere Sicht Vertrautheit, Themengewichtung oder Wahrnehmungsnormen zu Politik und Verwaltung ändern. Dauer, Richtung, Zielgruppe und Ausmaß sind ohne geeignete Studien offen; Gegenbewegungen sind ausdrücklich mit zu prüfen.",
  "beobachtete_wirkung_typ": null,
  "analystische_sicherheit": "Hypothese zu Mechanismen; für die konkrete Formulierung keine empirische Attribution.",
  "lemma_kurz": "Analoges Leben",
  "originalwortlaut": "Analoges Leben",
  "original_textstelle_als_beleg": "Analoges Leben",
  "lemma_zitat_status": "Quellentext zugeordnet; Wortlaut und Kontext vor öffentlichem Zitat prüfen",
  "kategorien_begruendung": [
    {
      "kategorie": "Identitäts- / Freiheitsrahmung",
      "begruendung": "Einordnung aufgrund des konkreten Wortlauts und dokumentierten Debattenkontexts; redaktionelle Bewertung, kein Nachweis psychologischer Wirkung.",
      "klassifikation": "redaktionell begründete Hypothese; bei knappen Belegen überprüfen"
    }
  ],
  "psychologischer_mechanismus_standardisiert": "Identitäts- / Freiheitsrahmung",
  "thema_normalisiert": "Politik und Verwaltung",
  "alternative_verwendung": "Wenn gerade das politische Schlagwort untersucht wird, im Original zitieren; sonst eine konkrete und überprüfbare Sachbeschreibung bevorzugen. Keine pauschale Verbotsliste.",
  "wirkungspotenzial_belegart": {
    "typ": "quellengebundene sprachlich-psychologische Hypothese",
    "psychologische_studie_dieses_wortes_erforderlich": false,
    "wirkungsstudie_dieses_wortes_erforderlich": false,
    "offene_bedingungen": "Zielgruppe, Kontext, Wiederholung, Medienumgebung, Vorwissen und Gegenrede",
    "verallgemeinerung": "Keine individuelle Prognose und keine aus allgemeiner Forschung behauptete spezifische Wirkung"
  },
  "evidenztrennung": {
    "quelle_verwendung": "V3-Quelle vorhanden; nicht in diesem Lauf für alle 132 Karten einzeln nachgeprüft",
    "verbreitung_reichweite": "Nur nennen, wenn als eigener Indikator mit Zeitraum und Stichprobe belegt",
    "psychologischer_mechanismus": "plausibel begründetes, nicht notwendig für diesen Begriff experimentell belegtes Potenzial",
    "beobachtete_zustandsveraenderung": "separates optionales Feld, keine Voraussetzung für vollständige Wirkungskarte",
    "attribution": "ohne kontrollierten Vergleich oder andere zurechenbare Nachweise unbekannt"
  },
  "langzeitbeobachtung": {
    "status": "optional",
    "konkrete_studie_erforderlich": false,
    "empfehlung": "Vergleich gleicher Sachverhalte als Verlust versus Gewinn; Erhebung konkreter Urteile und Verhalten."
  },
  "publication": {
    "approval": "natalie-weber-v9-final-20261016",
    "sourceRevision": "8db875ad1bb87dd2487fc0936e1127ddd70279ca02fb7d3c4061437cd795070f",
    "quoteClass": "QUELLENAUSZUG",
    "quoteDisplay": true,
    "sourceKind": "primary"
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