Buch
Die neue Ordnung des Wohlstands
Begründung und Grundlagen der Wirkungsökonomie.
Begründerin der Wirkungsökonomie
Natalie Weber ist Physikerin, Nachhaltigkeitsstrategin, Autorin und Begründerin der Wirkungsökonomie. Sie entwickelte das Modell aus der Erfahrung, dass Wirtschaft, Politik und Gesellschaft heute zwar enorme Datenmengen erzeugen, diese aber zu selten in echte Steuerung übersetzen.
Ihr Ansatz verbindet Physik, Systemdenken, Nachhaltigkeitsmanagement und demokratische Verantwortung zu einer einfachen Frage: Welche Wirkung hat unser Handeln auf Mensch, Planet und Demokratie?
Wie aus Daten Wirkung und aus Wirkung Steuerung wird
Ursprung
Die Wirkungsökonomie entstand nicht als abstrakte Theorie am Schreibtisch. Sie entstand aus einem Widerspruch: In Unternehmen, Märkten und politischen Systemen wird immer mehr gemessen, berichtet und reguliert. Trotzdem bleibt die zentrale Frage häufig offen: Was verändert sich dadurch wirklich?
Als Physikerin war Natalie Weber früh geprägt von der Vorstellung, dass nichts isoliert geschieht. Jede Handlung verändert Zustände. Jede Veränderung wirkt in ein System zurück. Später, im Nachhaltigkeitsmanagement eines Industriekonzerns, wurde daraus eine ökonomische Frage: Warum erzeugen Unternehmen Wirkungsdaten, während Kapital, Gewinn und Kosten weiterhin die eigentlichen Entscheidungen bestimmen?
Aus dieser Unruhe entstand die Wirkungsökonomie. Sie macht Wirkung zum Maßstab: nicht als moralisches Etikett, sondern als reale Zustandsveränderung für Mensch, Planet und Demokratie.
Kurzprofil
Natalie Weber ist Physikerin und arbeitete viele Jahre im Nachhaltigkeitsmanagement eines Industriekonzerns. Aus dieser Verbindung von naturwissenschaftlichem Denken, Unternehmenspraxis und Systemanalyse entwickelte sie die Wirkungsökonomie.
Ihre Arbeit konzentriert sich auf Wirkungsmessung, wirkungsorientierte Steuerung, ehrliche Preise, Kapitalwirkung, Demokratie als Wirkungsraum und eine neue Wohlstandsordnung innerhalb planetarer Grenzen.
Arbeitsansatz
Natalie Weber versteht die Wirkungsökonomie als lernendes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell. Kapital, Märkte und Wettbewerb bleiben erhalten. Aber sie erhalten einen neuen Kompass: Wirkung auf Mensch, Planet und Demokratie.
Die zentrale Frage lautet nicht mehr nur, wie viel Gewinn entsteht, sondern welche Zustände sich verändern. Genau daraus entsteht die Grundidee der Wirkungsökonomie: Positive Wirkung soll sich lohnen. Schädliche Wirkung soll sichtbar und teurer werden.
Grundlagenwerk
In ihrem Buch Die neue Ordnung des Wohlstands entwickelt Natalie Weber die Grundlagen der Wirkungsökonomie systematisch weiter. Das Buch beschreibt die Maßstabskrise moderner Gesellschaften und zeigt, warum Wohlstand nicht länger nur über Kapital, Wachstum, Gewinn oder Reichweite verstanden werden kann.
Der Maßstab der neuen Ordnung lautet Wirkung: auf Mensch, Planet und Demokratie.
Buch
Begründung und Grundlagen der Wirkungsökonomie.