Verstehen

Wirkungsökonomie verstehen

Die Wirkungsökonomie fragt nicht zuerst: Was bringt Gewinn? Sondern: Was verändert sich wirklich - für Menschen, den Planeten und die Demokratie?

Wirkung ist die tatsächliche Veränderung von Zuständen. Sie kann positiv, negativ oder neutral sein. Bewertet wird sie am Referenzrahmen der SDGs, der Agenda 2030 und SDG+.

Zielgröße der WÖk ist positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie. Diese Seite erklärt die Grundidee ohne Fachvokabular. Das Modell im Detail kommt später.

Audio verfügbar. Transkript folgt.

Einfache Beispiele

Wirkung beginnt dort, wo der alte Maßstab blind bleibt

T-Shirt

Der Preis zeigt den Kaufbetrag. Er zeigt nicht automatisch Wasser, Chemie, Arbeitsbedingungen, Transport und Entsorgung.

Politische Sprache

Ein Faktencheck prüft Wahrheit. Eine Wirkungsanalyse fragt zusätzlich, welche Frames und Resonanzräume geöffnet werden.

Unternehmen

Gewinn zeigt Ergebnis. Er zeigt nicht, ob Lieferketten, Kultur, Kapital und Produkte Zukunftsfähigkeit stärken oder Risiken auslagern.

Grundlagen

Vier Begriffe, die den Maßstab verändern

Der Einstieg bleibt einfach: Erst verstehen, was sich verändert. Dann prüfen, ob diese Veränderung Mensch, Planet und Demokratie stärkt oder schwächt.

Wirkung

Was sich tatsächlich verändert

Ein Produkt, ein Gesetz, ein Artikel oder eine Investition erzeugt Zustandsveränderungen: Gesundheit, Klima, Vertrauen, Teilhabe, Ressourcen, Demokratie.

Wirkungspotenzial

Was möglich oder wahrscheinlich wird

Bei Sprache, Technologie oder neuen Maßnahmen ist Wirkung oft noch nicht nachgewiesen. Dann geht es um plausible Wirkungspotenziale, Resonanzrisiken und Datenlücken.

Positive Netto-Wirkung

Was nach Zielkonflikten bleibt

Nicht jeder gute Einzelwert reicht. Die WÖk fragt nach der zusammengeführten Wirkung mit Schutzregeln: kritische Schäden dürfen nicht schön gerechnet werden.

Rückkopplung

Was Entscheidungen verändert

Reporting beschreibt. Rückkopplung verändert. Wirkung muss in Preise, Steuern, Kapital, Beschaffung, Management, Politik und Alltag zurückfließen.

Wirkungsfluss

Vom Auslöser zur Entscheidung

Diese Grafik zeigt, wie aus einer Handlung zunächst ein Wirkungspotenzial entstehen kann, wann von eingetretener Wirkung gesprochen wird und wie Bewertung in Entscheidungen zurückfließt.

Didaktische Wirkungsflussgrafik von Auslöser und Wirkungspotenzial über Zustandsveränderung und SDG-Bezug zu Netto-Wirkung und Entscheidung.
Was zeigt diese Grafik? Nicht die Absicht entscheidet, sondern welche Zustände sich tatsächlich verändern und wie diese Veränderung am Rahmen SDGs, Agenda 2030 und SDG+ bewertet wird.