Anschlussbegriff

Feindbildlogik

Feindbildlogik ordnet politische oder soziale Konflikte über stark vereinfachte Gegnerbilder.

AnschlussbegriffStand / Version 1.0

Auf einen Blick

  • Feindbildlogik ordnet politische oder soziale Konflikte über stark vereinfachte Gegnerbilder.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Faschismus, faschistoid und autoritäre Wirkungsrisiken und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Feindbildlogik“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Faschismus, Populismus, Entmenschlichung.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Feindbildlogik ordnet politische oder soziale Konflikte über stark vereinfachte Gegnerbilder.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Sie kann Aufmerksamkeit mobilisieren, aber Vertrauen, Differenzierung, Minderheitenschutz und demokratische Lösungssuche beschädigen.

Verwendung

Verwendung

Den Begriff „Feindbildlogik“ nutzen wir, wenn eine Aussage, ein Werkzeug, eine Quelle oder eine Entscheidung präzise eingeordnet werden muss: Feindbildlogik ordnet politische oder soziale Konflikte über stark vereinfachte Gegnerbilder.

Als Anschlussbegriff aus dem Bereich Faschismus, faschistoid und autoritäre Wirkungsrisiken ist er kein dekoratives Stichwort. Er soll helfen, die richtige Prüffrage zu stellen: Was verändert sich, für wen, auf welcher Datenbasis und mit welchen Nebenfolgen?

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Feindbildlogik“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
  • Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
  • Nicht von Datenqualität trennen: Als Anschlussbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Feindbildlogik“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Feindbildlogik ordnet politische oder soziale Konflikte über stark vereinfachte Gegnerbilder.

Im Bereich Faschismus, faschistoid und autoritäre Wirkungsrisiken hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Feindbildlogik“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Faschismus, faschistoid und autoritäre Wirkungsrisiken hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Feindbildlogik“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Faschismus · Populismus · Entmenschlichung · Sündenbockmechanismus · Muslimfeindlichkeit · Xenophobie · Faschistoid · Streitfähigkeit

Version und Quellen

Kategorie: Faschismus, faschistoid und autoritäre Wirkungsrisiken · Version: 1.0

Quelle

Glossar-Architektur Wirkmechanismen

Quelle · Faschismus, faschistoid und autoritäre Wirkungsrisiken

Bibliografische oder redaktionelle Quelle ohne öffentlichen Deeplink.

Quellenbasis für die öffentliche Begriffserklärung.