WÖk-Präzisierungsbegriff
Naturbasierte Lösungen
Naturbasierte Lösungen nutzen und stärken Ökosysteme, um Klima-, Wasser-, Gesundheits- oder Resilienzprobleme zu lösen.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Hitzeschutz / Hitzeaktionsplan, Hydrologischer Kreislauf.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Beispiele sind Stadtgrün gegen Hitze, Auenrenaturierung gegen Hochwasser, Moore für Wasserhaushalt oder vielfältige Agrarlandschaften.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk sind naturbasierte Lösungen interessant, weil sie oft mehrere Wirkungsfelder gleichzeitig berühren.
Verwendung
Verwendung
Sie sind nur wirksam, wenn ökologische Integrität, soziale Gerechtigkeit und langfristige Pflege berücksichtigt werden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Naturbasierte Lösungen“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Naturbasierte Lösungen“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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