Methodenbegriff
Systemlandkarte
Die Systemlandkarte erfasst Wirkungsempfänger, Wirkungsräume, Wirkpfade, Wirkungsordnungen, Zeit, Risiken und Interdependenzen eines Wirkungssystems.
Auf einen Blick
- Einordnung: Methodenbegriff im Bereich WÖMM Managementmodell.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsökonomisches Managementmodell, Wirkungsnetz, Wirkungsraum.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Sie macht sichtbar, wer oder was betroffen ist und wie Ressourcen-, Daten-, Geld-, Macht- und Wirkungsbeziehungen zusammenhängen.
Verwendung
Verwendung
„Systemlandkarte“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich WÖMM Managementmodell präzise zuzuordnen.
Als Methodenbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht mit einer statischen Stakeholderliste oder einer vollständigen Vorhersage komplexer Systeme verwechseln.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Systemlandkarte“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise