WÖk-Präzisierungsbegriff
Youth / Jugendbeteiligung
Jugendbeteiligung sichert, dass junge Menschen in Entscheidungen mit langfristiger Wirkung einbezogen werden.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungskompetenz.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Junge Menschen tragen viele Zukunftswirkungen heutiger Politik, etwa bei Klima, Bildung, Wohnen, Digitalisierung, Schulden, Demokratie und Gesundheit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk verbindet Jugendbeteiligung mit Generationengerechtigkeit, Wirkungskompetenz und Rechten künftiger Generationen.
Verwendung
Verwendung
Jugendbeteiligung ist nur wirksam, wenn sie reale Einflussmöglichkeiten, verständliche Verfahren und Rückmeldung bekommt.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Youth / Jugendbeteiligung“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Youth / Jugendbeteiligung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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