Anschlussbegriff

Zirkuläres Geschäftsmodell

Ein zirkuläres Geschäftsmodell schafft Wert, indem Produkte, Materialien oder Funktionen möglichst lange im Kreislauf bleiben.

Anschlussbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Kreislaufwirtschaft, Circular Design und Materialkreisläufe.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Product-as-a-Service, Rücknahmesystem.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Beispiele sind Product-as-a-Service, Rücknahmesysteme, Leasing, Sharing, Refurbishment, Remanufacturing und Wiederverkauf.

Verwendung

Verwendung

Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Zirkuläres Geschäftsmodell“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
  • Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
  • Nicht von Datenqualität trennen: Als Anschlussbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Zirkuläres Geschäftsmodell“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Quellen und Einordnung

Kategorie: Kreislaufwirtschaft, Circular Design und Materialkreisläufe

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.