WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 21 von 23

Umsetzungsfahrplan für Unternehmen#

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Ein Unternehmen muss nicht sofort die gesamte Wirkungsökonomie implementieren. Der Übergang kann in vier Schritten erfolgen. Erstens wird ein Wirkungsradar erstellt: Wo entstehen die größten positiven und negativen Wirkungspfade? Zweitens wird eine Datenbasis aufgebaut: Welche Daten liegen vor, welche fehlen, welche können wiederverwendet werden? Drittens werden Entscheidungsprozesse angepasst: Wo muss Wirkung in Investitionen, Einkauf, Produktentwicklung und Führung einfließen? Viertens wird Rückkopplung hergestellt: Wie verändern Wirkungsergebnisse Preise, Kapital, Ziele und Verantwortung?

Der Fahrplan muss branchenspezifisch sein. Ein Softwareunternehmen hat andere Wirkungspfade als ein Chemiekonzern, ein Pflegeanbieter, ein Energieversorger oder ein Handelsunternehmen. Die gemeinsame Struktur bleibt aber gleich: Wirkung erkennen, messen, bewerten, entscheiden, rückkoppeln und lernen.

Zeitraum Maßnahme Ergebnis 0-3 Monate Wirkungsradar, rote Linien, Dateninventar Klarheit über größte Wirkungspfade und Lücken 3-6 Monate WÖk-ID-Mapping, KII-Pilot, Lieferanten-/Produkt-Screening erste steuerbare Wirkungsdaten 6-12 Monate Integration in Investition, Einkauf, Produktfreigabe, Führung Wirkung wird entscheidungsrelevant 12-24 Monate T-SROI, Kapitaldialog, Wirkungsbericht, externe Assurance Wirkung wird kapital- und marktfähig 24+ Monate Branchenstandard, Datenraum, Wirkungspartnerschaften Transformationswirkung und Skalierung