WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 3 von 19

Executive Summary#

PDF-Fassung

Die Wirkungsökonomie darf nicht als weiterer Pflichtenkatalog verstanden werden, der Unternehmen überfordert.

Sie ist eine neue Steuerungslogik, die schrittweise eingeführt werden muss: von der Sichtbarkeit der Wirkung über vereinfachte Scorecards, Pilotbereiche, Datenreife, Investitionspfade, Anreizsysteme und politische Übergangsregeln bis zur vollen Rückkopplung in Preise, Steuern und Kapital.

Dieses Detailkonzept beschreibt, wie Unternehmen - insbesondere KMU - den Übergang praktisch bewältigen können. Es unterscheidet zwischen Konzernen mit Berichtssystemen, mittelständischen Unternehmen mit indirekten Anforderungen und kleinen Betrieben, die einfache, praxistaugliche Werkzeuge brauchen.

Transformation bedeutet nicht, ein bestehendes Unternehmen moralisch zu verurteilen. Sie bedeutet, Geschäftsmodelle, Produkte, Daten, Lieferketten, Führung und Finanzierung so weiterzuentwickeln, dass positive Netto-Wirkung wahrscheinlicher und negative Wirkung weniger rentabel wird.

KERNSATZ Die WÖk braucht Übergangspfade, weil ein richtiger Maßstab nur dann wirkt, wenn Unternehmen ihn praktisch erreichen können.