WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 7 von 22

Datenarchitektur: vom Betrieb bis zum Produktpass#

PDF-Fassung

Das Apfelmodell nutzt unterschiedliche Datenquellen. Primärdaten stammen vom Betrieb, Packhaus, Händler oder Logistiker. Sekundärdaten ergänzen dort, wo betriebsspezifische Daten fehlen, etwa bei Wasserstressregionen oder Transportemissionsfaktoren. Audits, Laboranalysen und Zertifizierungen erhöhen die Datenqualität, ersetzen aber nicht die Scorecardlogik. Fehlende Daten dürfen keinen Wettbewerbsvorteil erzeugen. Deshalb arbeitet die WÖk mit konservativer Bewertung, Nachreichungsfristen und Datenqualitätsklassen. Ein Produkt mit unklarer Lieferkette kann nicht dieselbe Einstufung erhalten wie ein Produkt mit geprüften Daten.

Der digitale Produktpass wird zum Produktgedächtnis. Er trägt Daten über Herkunft, Lebenszyklus, Material, Lagerung, Transport, Zertifikate, Prüfstatus und Score-Entscheidung.

Datenfeld Quelle Wirkungsfeld kg CO2e je kg Apfel Betrieb, Lagerung, Logistik, LCA/EPD

Wasserentnahme × Wasserstress Betrieb, regionale Wasserstressdaten