WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 3 von 14

Executive Summary#

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Dieses Detailkonzept erklärt, warum Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Medienqualität, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung in der Wirkungsökonomie als SDG+ geführt werden. SDG+ ist keine offizielle UN-Kategorie, sondern eine transparente Erweiterung der Wirkungsökonomie. Sie ist notwendig, weil die SDGs ohne funktionierende demokratische und öffentliche Rückkopplung nicht stabil erreicht werden können. Die klassische SDG-Logik bildet viele soziale, ökologische und ökonomische Ziele ab. Doch eine digitale, mediale und politisch polarisierte Gesellschaft braucht zusätzliche Schutzdimensionen. Wenn Wahrheit, Vertrauen, Rechtsstaat, Medienqualität und Diskursfähigkeit erodieren, kippen auch Klima-, Bildungs-, Gesundheits-, Armuts- und Infrastrukturpolitik. Demokratie ist daher kein Nebenthema, sondern Wirkungsbedingung.

Das Konzept unterscheidet Demokratie als Institutionenordnung, Demokratie als öffentlicher Resonanzraum und Demokratie als Korrektursystem. Die WÖk bewertet keine Parteipositionen als gut oder schlecht, sondern fragt: Stärken oder schwächen Handlungen die Bedingungen, unter denen demokratische Korrektur möglich bleibt?