WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 1 von 14

Leitfrage#

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Wie wird Produktivität gesellschaftlich rückgekoppelt, wenn sie zunehmend aus Maschinen, KI, Robotik und Daten entsteht? Einordnung im Wirkungsfeld Dieses Detailkonzept ordnet den Unterbereich in die Gesamtarchitektur von Arbeit & Einkommen / Automatisierung ein. Es beschreibt nicht nur einen politischen Vorschlag, sondern den notwendigen Wirkungsrahmen, innerhalb dessen unterschiedliche demokratische Ausgestaltungen möglich bleiben.

Ausgangslage Die bisherige Wirtschafts- und Sozialordnung behandelt Erwerbsarbeit als zentrale Quelle von Einkommen, Würde, Sozialabgaben und gesellschaftlicher Anerkennung. Diese Logik wird durch Automatisierung, KI, Plattformarbeit, demografischen Wandel und neue Formen von Wertschöpfung strukturell herausgefordert. Der Unterbereich macht sichtbar, welche Wirkungen bislang unsichtbar bleiben und welche neuen Rückkopplungen erforderlich werden.

Wirkungsökonomischer Perspektivwechsel Die Wirkungsökonomie misst nicht nur Tätigkeit, Einkommen oder Beschäftigung, sondern reale Zustandsveränderungen. Sie fragt, ob ein Arbeits-, Einkommens- oder Automatisierungsmodell Mensch, Planet und Demokratie stärkt oder schwächt. Wirkung bleibt neutral; positiv wird sie erst durch Einordnung am Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+.

1. Automatisierung als Fortschritt und Wirkungsrisiko Automatisierung als Fortschritt und Wirkungsrisiko wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden. Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die

Die alte Logik fokussiert häufig auf Inputs: Arbeitsstunden, Lohnsumme, Beschäftigungsquote, Kapitalrendite oder Steueraufkommen. Die wirkungsökonomische Logik ergänzt diese Daten um Richtung und Rückkopplung: Welche Leistung erzeugt reale Wirkung? Welche Externalitäten entstehen? Welche Systemkosten werden vermieden?

Für die praktische Umsetzung braucht es eine Kombination aus qualitativer Einordnung, standardisierten WÖk-IDs, Scorecards, Datenqualitätsstufen, demokratischer Kontrolle und politischem Ausgestaltungsspielraum. Dabei darf das System niemals zu einer Bewertung einzelner Menschen als Personen werden; bewertet werden

2. Warum Robotersteuer zu kurz greift Warum Robotersteuer zu kurz greift wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden.

Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die