WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 2 von 15
Inhaltsverzeichnis#
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1. Executive Summary 2. Der bessere Begriff: von Nachhaltigkeit zu Systemresilienz 3. Warum diese Logik wirtschaftsformunabhängig ist 4. Risk Management, aber nicht nur aus Unternehmenssicht 5. Physik als harte Grundlage: Wirkung verschwindet nicht 6. Die 17 SDGs als Risiko- und Resilienzfelder 6.1 SDG 1: Keine Armut 6.2 SDG 2: Kein Hunger 6.3 SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen 6.4 SDG 4: Hochwertige Bildung 6.5 SDG 5: Geschlechtergleichstellung 6.6 SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
6.7 SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie 6.8 SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaft 6.9 SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur 6.10 SDG 10: Weniger Ungleichheiten 6.11 SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden 6.12 SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion 6.13 SDG 13: Klimaschutz 6.14 SDG 14: Leben unter Wasser 6.15 SDG 15: Leben an Land 6.16 SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 6.17 SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele 7. SDG+ als Risiko- und Resilienzfelder der Wirkungsökonomie 7.1 Warum SDG+ kein Zusatz, sondern Systembedingung ist 7.2 Kompaktüberblick: die neun SDG+-Felder als Risikoregister 7.3 SDG+ 1: Demokratiequalität 7.4 SDG+ 2: Medienvielfalt und Medienunabhängigkeit 7.5 SDG+ 3: Rechtsstaatlichkeit 7.6 SDG+ 4: Diskurs- und Debattenkultur 7.7 SDG+ 5: Gesellschaftliche Resilienz 7.8 SDG+ 6: Technologie- und Digitalverantwortung 7.9 SDG+ 7: Systemische Kooperation 7.10 SDG+ 8: Kulturelle Vielfalt und Inklusion 7.11 SDG+ 9: Öffentliche Transparenz und Rechenschaft 7.12 SDG+ als Frühwarnsystem: von Zuständen zu Rückkopplungen 7.13 Verbindung der SDG+ mit den 17 SDGs 7.14 Operationalisierung in der Wirkungsökonomie 7.15 Reverse Merit Order: Warum SDG+ nicht verrechnet werden darf 7.16 Armin-Maiwald-Erklärung: SDG+ als Betriebssystem des Hauses 7.17 Zwischenfazit: Systemresilienz statt Nachhaltigkeit 8. Die SDGs und SDG+ als Wirkungsnetz statt Zielkatalog 9. Was die Wirkungsökonomie ergänzt: Rückkopplung
10. Beispiele: Apfel, T-Shirt, Wasser, Stadt, KI, Desinformation 10.1 Der Apfel: gleiches Produkt, andere Risikospur 10.2 Das T-Shirt: warum gute Einzelwerte nicht reichen 10.3 Wasser in der Lieferkette: das Risiko, das oft woanders auftritt 10.4 Stadt und Wohnen: Resilienz beginnt im Alltag 10.5 KI und digitale Infrastruktur: neues Risikofeld für SDG+ 10.6 Desinformation: wenn Information selbst zum Risikofeld wird 10.7 Blackout, Flut, Hitzewelle: gesellschaftliche Resilienz als Praxisfall 11. Einwände und Antworten Einwand 1: Das klingt nach Moralisierung der Wirtschaft.
Einwand 2: Das gilt nur für Marktwirtschaften.
Einwand 3: Das ist alles nicht messbar. Einwand 4: Das erzeugt mehr Bürokratie. Einwand 5: Unternehmen müssen doch Gewinne machen.
Einwand 6: SDG+ klingt politisch oder ideologisch.
Einwand 7: Demokratie und Medienqualität lassen sich nicht objektiv messen.
Einwand 8: Wird damit Meinung bewertet? 12. Sprachvorschläge, Titel und Kernformeln Für Journalartikel und LinkedIn 13. Quellen und Bezugsdokumente Externe Grundlagen Interne WÖk-Bezugsdokumente
Leitthese Die Sustainable Development Goals heißen kommunikativ richtig, aber systemisch unterpräzise.
Unternehmerisch und ordnungspolitisch gelesen sind sie ein globales Risikoinventar: Sie beschreiben Mindestbedingungen, unter denen Gesellschaften, Märkte, Staaten, Lieferketten und Ökosysteme stabil, lernfähig und friedlich bleiben. Die SDG+ der Wirkungsökonomie ergänzen die fehlende Systemebene:
Demokratiequalität, Medienvielfalt, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, gesellschaftliche Resilienz, Digitalverantwortung, systemische Kooperation, kulturelle Teilhabe sowie Transparenz und Rechenschaft.
Zusammen bilden SDGs und SDG+ kein Nachhaltigkeitsprogramm im engen Sinn, sondern ein Risiko- und Resilienzregister für Mensch, Planet und Demokratie.