WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 4 von 12

3. Lebenswirkungs-Konto und Wirkungsbiografie#

PDF-Fassung

1. Zweck und Abgrenzung#

Dieses Detailkonzept beschreibt den Unterbereich "Lebenswirkungs-Konto und Wirkungsbiografie" als eigenständigen Baustein des Portals Rente & soziale Sicherung. Es grenzt den Baustein von klassischen

2. Alte Logik und Problemstruktur#

Lebensläufe werden rentenrechtlich häufig als Beitrags-, Versicherungs- und Lückenbiografien gelesen.

Diese Sicht erkennt Tätigkeiten nur unvollständig, die nicht gut bezahlt sind, aber Zustände verbessern.

Die alte Logik behandelt Rente als nachgelagerte Auszahlung aus Erwerbs- und Beitragsbiografien. Das ist verwaltungstechnisch klar, aber wirkungsökonomisch unvollständig. Denn sie übersieht, ob eine Tätigkeit Folgekosten senkt, Vertrauen stärkt, Generationen verbindet, Pflege leistet oder Transformation ermöglicht.

Ein wirkungsökonomisches Detailkonzept muss deshalb zwischen Einkommen, Beschäftigung, Leistung und

3. Wirkungsökonomischer Perspektivwechsel#

Das Lebenswirkungs-Konto macht Wirkung über den Lebenslauf sichtbar, ohne Menschen zu bewerten. Es dokumentiert anerkannte Wirkungsräume, Qualifikationen, Care-Zeiten, Engagement, Transformationsbeiträge und Belastungen als Grundlage für Transparenz und Fairness.

Wirkungsökonomisch wird nicht gefragt, ob eine Person "mehr wert" ist. Gefragt wird, welche Zustände durch Lebensleistung, Institutionen und Systeme verbessert oder verschlechtert werden und wie ein soziales Sicherungssystem diese Wirklichkeit fairer abbilden kann. Dabei bleibt der Schutz vor Personenbewertung

4. Unterkapitel und Struktur#

Was gespeichert wird - und was nicht Dieser Abschnitt untersucht was gespeichert wird - und was nicht im Zusammenhang mit Rente, sozialer Sicherung und positiver Netto-Wirkung. Er beschreibt, welche Informationen benötigt werden, welche Akteure betroffen sind, welche rechtlichen Grenzen bestehen und welche Gestaltungsspielräume politisch offen

Keine Personenbewertung, kein Social Credit Dieser Abschnitt untersucht keine personenbewertung, kein social credit im Zusammenhang mit Rente, sozialer Sicherung und positiver Netto-Wirkung. Er beschreibt, welche Informationen benötigt werden, welche Akteure betroffen sind, welche rechtlichen Grenzen bestehen und welche Gestaltungsspielräume politisch

Anerkennungsfelder und Nachweise Dieser Abschnitt untersucht anerkennungsfelder und nachweise im Zusammenhang mit Rente, sozialer Sicherung und positiver Netto-Wirkung. Er beschreibt, welche Informationen benötigt werden, welche Akteure betroffen sind, welche rechtlichen Grenzen bestehen und welche Gestaltungsspielräume politisch offen

Datenschutz und Recht auf Korrektur Dieser Abschnitt untersucht datenschutz und recht auf korrektur im Zusammenhang mit Rente, sozialer Sicherung und positiver Netto-Wirkung. Er beschreibt, welche Informationen benötigt werden, welche Akteure betroffen sind, welche rechtlichen Grenzen bestehen und welche Gestaltungsspielräume politisch offen

Online- und Offline-Zugänglichkeit Dieser Abschnitt untersucht online- und offline-zugänglichkeit im Zusammenhang mit Rente, sozialer Sicherung und positiver Netto-Wirkung. Er beschreibt, welche Informationen benötigt werden, welche Akteure betroffen sind, welche rechtlichen Grenzen bestehen und welche Gestaltungsspielräume politisch offen

5. Daten, Indikatoren und WÖk-ID-Anschluss#

Der Unterbereich benötigt eine Datenlogik, die aus bestehenden Quellen schöpft, aber nicht in Überwachung kippt. Mögliche Indikatorfamilien sind faire Arbeit und Einkommen, Sozialschutz, Care und Vereinbarkeit, Weiterbildung, Gesundheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt, institutionelles Vertrauen, digitale Selbstbestimmung und Kapitalwirkung. WÖk-IDs dienen als Adresse der Wirkung, nicht als Personenetikett.

6. Berechnungs- oder Bewertungslogik#

Die Bewertungslogik ist modular: Zuerst wird die Würdeebene geschützt, danach werden klassische Ansprüche gesichert, erst dann werden Wirkungsboni oder Fondsanteile ergänzt. Bei unsicheren Daten gilt ein Vorsichtsprinzip. In der Pilotphase werden positive Wirkungen sichtbar gemacht, negative Systemwirkungen primär über Unternehmens-, Produkt-, Kapital- und Steuerinstrumente rückgekoppelt.

7. Schutzlinien#

8. Politische Anschlussfähigkeit#

Der Baustein ist politisch offen. Er kann konservativ als Anerkennung von Lebensleistung, sozialdemokratisch als soziale Sicherheit, liberal als Eigenverantwortung mit transparenten Anreizen, grün als Zukunftsinvestition, links als Schutz vor Altersarmut, kommunal als Teilhabeinstrument oder wirtschaftsnah als Resilienzfaktor interpretiert werden. Die Wirkungsökonomie gibt den Rahmen, nicht die parteipolitische

9. SDG-/SDG+-Bezug#

SDG 4, SDG 5, SDG 8, SDG 10, SDG 16, SDG+ digitale Selbstbestimmung