WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 3 von 13

2. Kurzinfo-Box für die SDG-/SDG+-Seite#

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Was sind die SDGs und die Agenda 2030? Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Sie wurden 2015 von allen UN-Mitgliedstaaten als Teil der Agenda 2030 beschlossen. Die Agenda 2030 ist kein einzelnes Gesetz und keine Weltregierung, sondern ein politisch vereinbarter globaler Zielrahmen: Armut verringern, Gesundheit und Bildung stärken, Ungleichheiten abbauen, Klima, Wasser, Böden und Biodiversität schützen, Frieden, Institutionen und Partnerschaften sichern.

Für die Wirkungsökonomie sind die SDGs der öffentliche Referenzrahmen für Wirkungsbewertung. SDG+ ergänzt diesen Rahmen um Demokratie, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung. So wird sichtbar: Positive Netto-Wirkung heißt, Zustände für Mensch, Planet und Demokratie zu verbessern.

Dieser Text soll als kompakte Infobox direkt auf der bestehenden Seite /verstehen/sdgs-sdgplus/ erscheinen.

Die Begriffe SDGs, Agenda 2030 und SDG+ sollen mit Hover-/Fokus-Erklärungen und Detailankern versehen werden. 3. Warum die SDGs nicht grüne Ideologie sind Die SDGs werden im öffentlichen Diskurs gelegentlich fälschlich als „grüne Ideologie“ gelesen. Diese Deutung greift zu kurz. Historisch sind die SDGs Ergebnis multilateraler Verhandlungen der Vereinten Nationen. Sie wurden 2015 von Staaten mit sehr unterschiedlichen politischen, ökonomischen, kulturellen