WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 21 von 31

Quellen und weiterführende Links#

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United Nations - Agenda 2030: https://sdgs.un.org/2030agenda United Nations - The 17 SDGs: https://sdgs.un.org/goals UN Statistics - Global SDG Indicator Framework: https://unstats.un.org/sdgs/indicators/indicators-list/ Destatis - SDG-Indikatoren für Deutschland: https://sdg-indikatoren.de/ DNS-Indikatoren - Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: https://dns-indikatoren.de/ Eurostat SDG Monitoring: https://ec.europa.eu/eurostat/web/sdi Anwendungsarchitektur des Referenzrahmens Der globale Referenzrahmen wird in der Wirkungsökonomie nicht als abstrakte Zielliste gelesen, sondern als Anwendungsarchitektur. Eine Anwendung beginnt immer mit einer konkreten Wirkungsfrage: Welche Zustandsveränderung entsteht durch ein Produkt, eine Regel, ein Budget, eine Investition, ein Bildungsangebot, eine Infrastruktur oder eine Kommunikationspraxis? Erst danach wird geprüft, welche SDGs und welche SDG+-Dimensionen berührt sind. Dadurch bleibt die Bewertung an tatsächliche Wirkungen gebunden und rutscht nicht in bloße Symbolsprache ab.

Die Architektur unterscheidet vier Ebenen. Die erste Ebene ist der Zielraum: Agenda 2030, die 17 SDGs und SDG+ beschreiben, welche Zustände gesellschaftlich relevant sind. Die zweite Ebene ist die Indikatorebene: WÖk-IDs, UN-Indikatoren, Destatis, DNS-Indikatoren, Eurostat und fachliche Datenquellen machen einzelne Ausschnitte prüfbar. Die dritte Ebene ist die Bewertungslogik: Scorecards, Nicht- Kompensation, Reverse Merit Order, Datenqualität und Vertrauensstufen ordnen ein, wie robust ein Ergebnis ist. Die vierte Ebene ist die Rückkopplung: Preise, Steuern, Kapitalzugang, Beschaffung, Haushalt, Förderung, Rechtsschutz und demokratische Korrektur reagieren auf die gemessene Wirkung.