WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 6 von 28

Konkrete Beispiele#

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Eine Kommune, ein Unternehmen und eine Bildungsinstitution bewerten dieselbe Maßnahme unterschiedlich. Der SDG-/SDG+-Referenzrahmen zwingt sie nicht auf ein Instrument, macht aber sichtbar, welche Zielräume berührt sind und welche negativen Wirkungen nicht durch positive Einzelwerte verdeckt werden dürfen. Ein zweites Beispiel ist ein Förderprogramm. Es kann formal Geld ausgeben, aber nur begrenzte Wirkung erzeugen. Das Dossier fragt deshalb: Welche Zustände verändern sich, welche bleiben gleich und welche Nebenwirkungen entstehen? Ein drittes Beispiel ist ein digitales Tool. Es kann Zugang erleichtern und zugleich Datenrechte, Diskursqualität oder Vertrauen schwächen. Genau hier wird SDG+ praktisch.

Datenquellen und Indikatoren Datenquellen sind UN-Zielseiten, UN-Indikatoren, Destatis, DNS-Indikatoren, Eurostat und interne WÖk- ID-Familien. Daten werden nach Quelle, Aktualität, räumlicher Auflösung, Betroffenengerechtigkeit, Manipulationsrisiko und Datenschutz bewertet. Wo Daten fehlen, wird keine Scheingenauigkeit erzeugt. Eine Datenlücke bleibt als Datenlücke sichtbar und kann politischer Auftrag werden. Berechnungslogik, Scorecard und WÖk-ID-Bezug Die Bewertungslogik beginnt mit einer Zuordnung zu SDGs, SDG+-Dimensionen und betroffenen Wirkungsfeldern.