WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 22 von 28
Einwände und Antworten#
Ein häufiger Einwand lautet, der Referenzrahmen sei zu breit. Die Antwort lautet: Breite ist notwendig, aber sie muss strukturiert werden. Nicht jedes Projekt braucht jeden Indikator. Entscheidend ist die Relevanzprüfung: Welche Zielräume sind tatsächlich berührt, welche nicht, und warum?
Ein zweiter Einwand lautet, die SDGs seien politisch umstritten. Die Antwort lautet: Die SDGs sind normative Ziele, aber keine Einheitsideologie. Sie sagen, dass bestimmte Zustände verbessert werden sollen, lassen aber unterschiedliche demokratische Wege offen. Diese Offenheit muss auf der Website sichtbar bleiben. Ein dritter Einwand betrifft Aufwand und Bürokratie. Die Wirkungsökonomie darf diesen Einwand nicht ignorieren. Der Referenzrahmen muss KMU, Kommunen, Schulen und zivilgesellschaftliche Akteure entlasten, indem er klare Bausteine, Vorlagen, Datenquellen und Priorisierungen bereitstellt.
Wirkungsbewertung darf nicht zum Selbstzweck werden.
Das Dossier hält deshalb fest: Der Referenzrahmen ist nur sinnvoll, wenn er Entscheidungen verbessert, Folgekosten sichtbar macht, Korrektur ermöglicht und verständlich bleibt.