WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 25 von 28
Checkliste für die Veröffentlichung#
Vor der Veröffentlichung eines Portal- oder Werkzeugthemas sollte die Redaktion prüfen: Gibt es eine klare Praxisfrage? Gibt es einen Online-Volltext? Gibt es ein echtes Detailkonzept und ein Dossier? Sind Downloads vorhanden, aber nicht der Hauptzugang? Sind SDGs und SDG+ verlinkt? Sind Quellen sichtbar? Gibt es eine politische Anschlussfähigkeit? Sind Tabellen mobil lesbar? Gibt es Druckfunktion, Buchanker und Glossarverweise? Die Checkliste ist nicht technische Bürokratie, sondern Leserschutz. Nutzer:innen sollen nicht in einer Download-Ablage landen und nicht rätseln müssen, ob ein Thema nur angekündigt oder wirklich ausgearbeitet ist. Jede öffentliche Seite soll erkennen lassen, welchen Status sie hat und wo die vollständige Fassung gelesen werden kann.
Für das SDG-Dossier bedeutet das konkret: Die Übersicht erklärt den Rahmen, die Detailkonzepte liefern die fachliche Tiefe, die Dossiers zeigen Anwendung und Bewertungsweg, und die Quellenblöcke ermöglichen Prüfung. Erst diese Kombination erfüllt den Anspruch, zitierfähig und öffentlich nachvollziehbar zu sein. Schlussprüfung des Dossiers Die Schlussprüfung des Dossiers fragt, ob eine Leserin nach der Lektüre handeln, prüfen oder weiterrecherchieren kann. Dafür müssen Praxisfrage, Beispiel, Bewertungsweg, Datenquellen, Annahmen, politische Optionen, Toolbezug und Grenzen gemeinsam sichtbar sein. Ein Dossier ist keine Kurzfassung des Detailkonzepts, sondern die anwendungsnahe Brücke zwischen Methode und Praxis.
Im Fall des SDG-/SDG+-Referenzrahmens bedeutet das: Das Dossier zeigt, wie ein Portal, ein Werkzeug oder eine öffentliche Entscheidung von einem allgemeinen Ziel zu einer konkreten Wirkungsprüfung