Systemmodell der Wirkungsökonomi… · Onlinefassung · Abschnitt 8 von 57

Staat & Recht: Mess- & Bewertungssysteme#

PDF-Fassung

1.3.13 - Wirkungs-Folgenabschätzungen Zusammenfassung: Jedes Gesetz wird geprüft auf gesellschaftliche, planetare, demokratische und ökonomische Wirkung, langfristige Risiken und migrationsbezogene EYekte.

Extended: Die Wirkungs-Folgenabschätzung ersetzt die klassische Gesetzesfolgenabschätzung.

Sie misst nicht Bürokratiekosten, sondern reale Wirkungen:

• Gesellschaftlich: Vertrauen, Teilhabe, Fairness, soziale Stabilität • Planetar: Ressourcenverbrauch, Emissionen, Biodiversität, Belastungsgrenzen • Demokratisch: Transparenz, Medienwirkung, Polarisierung, Diskursqualität • Ökonomisch: Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft, Resilienz, Gerechtheit • Langfristig: Generationengerechtigkeit, systemische Nebenwirkungen • Migration: Arbeitsmarkt, Integration, soziale Kohäsion, demografische Stabilität Kein Gesetz darf verabschiedet werden, ohne vorher auf seine Netto-Wirkung überprüft zu werden. Damit endet das Zeitalter symbolpolitischer oder lobbygetriebener Gesetzgebung. 1.3.14 - Demokratie-Stabilitätsindikatoren Zusammenfassung: Indikatoren zu Polarisierung, Vertrauen, Feindseligkeit, Desinformation, Resonanztiefe, Extremismusrisiko und Diskursqualität. Extended: Stabilität der Demokratie wird messbar. Die Indikatoren bilden ein Frühwarnsystem - ähnlich wie Stressindikatoren in der Medizin. Sie messen:

• Polarisierung: wie stark Gruppen sich voneinander entfernen • Vertrauen: in Institutionen, Medien, Wissenschaft • Feindseligkeitsgrad: öYentliche Aggressivität, Hass, Bedrohungen • Desinformation: Geschwindigkeit, Reichweite, systemische Wirkung • Resonanztiefe: ob Menschen sich gehört, gesehen, eingebunden fühlen

Begleitdokument zum Systemmodell der Wirkungsökonomie

• Extremismusrisiko: Radikalisierung, Rekrutierungsdynamiken • Diskursqualität: Wahrheit, Fairness, Perspektivvielfalt Diese Daten fließen in Sicherheitspolitik, Bildung, Medienregulierung und Haushaltsentscheidungen ein. Demokratie wird aktiv geschützt, statt passiv zu verwaltet. 1.3.15 - Sicherheits- & Resilienzindikatoren Zusammenfassung: Indikatoren für Energie, Gesundheit, digitale Infrastruktur, Polizei & Justiz, Bundeswehr, Cyberabwehr, soziale Kohäsion, globale Abhängigkeiten.

Extended: Diese Indikatoren verhindern staatliche Blindheit gegenüber Risiken. Der Staat überwacht kontinuierlich: • Energieversorgung: Autarkie, Speicher, Netzstabilität, Blackout-Risiko • Gesundheit: Versorgung, Prävention, Krisenreaktionsfähigkeit • Digitale Infrastruktur: Sicherheit, Verfügbarkeit, AngriYsflächen • Polizei & Justiz: Resilienz, Fairness, Wirksamkeit, Digitalisierung • Bundeswehr: Einsatzfähigkeit, Material, Cyberabwehr, Technologie • Cyberabwehr: AngriYsmuster, Schutz, Reaktionsfähigkeit • Soziale Kohäsion: Konfliktlagen, Gemeinschaft, Angstfreiheit • Globale Abhängigkeiten: RohstoYe, Handel, Lieferketten, geopolitische Risiken Damit wird Resilienz zu einem messbaren Staatsauftrag. Risiken werden nicht verschwiegen, sondern systematisch gemanagt.

1.3.16 - Fiskalische Wirkung (Bundeshaushalt) Zusammenfassung: Jeder Euro muss Wirkung erzeugen. Eigene Scorecards. Ausgaben nach Netto-Wirkung priorisieren. Verbot negativer Wirkungspositionen.

Extended: Die fiskalische Wirkung ist das Herz der wirkungsökonomischen Haushaltslogik.

Jeder Euro, der im Bundeshaushalt ausgegeben wird, wird bewertet nach:

• planetarer Wirkung • sozialer Wirkung

Begleitdokument zum Systemmodell der Wirkungsökonomie

• demokratischer Wirkung • Resilienz • Zukunftsfähigkeit • Innovationswirkung • Risikoaufschlägen bzw. Risikoentlastungen Positionen, die netto schaden (z. B. fossile Subventionen, demokratiegefährdende Medien, destruktive Industrien) werden verboten oder automatisch heruntergeregelt.

Der Haushalt wird zu einem strategischen Transformationsinstrument statt einer jährlichen Verwaltungsroutine.

Begleitdokument zum Systemmodell der Wirkungsökonomie

1.4. Ebene 4: