WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 16 von 22
9. Sprachregeln für Website, Blog, Akademie und#
Social Media 9.1 Verwenden - Wirkung ist die tatsächliche Veränderung von Zuständen.
- Wirkung kann positiv, negativ oder neutral sein.
- Wirkung braucht Bezugspunkt, Zeitraum, Systemebene und Referenzrahmen.
- Positive Wirkung zahlt auf SDGs, Agenda 2030 und SDG+ ein.
- Negative Wirkung schwächt diesen Rahmen.
- Ziel der WÖk ist positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie.
- Wirkungspotenzial ist noch keine eingetretene Wirkung.
- Wirkungsrückkopplung macht aus Daten Anreize.
- Wirkungsgrenzen verhindern Schönrechnen.
- Reporting beschreibt. Wirkungsrückkopplung verändert.
9.2 Vermeiden - Wirkung ist immer gut. - Wirkung = Nachhaltigkeit. - Wirkung = Absicht. - Wirkung = Output. - Gute Wirkung ohne Referenzrahmen. - Wirkung maximieren ohne normative Einordnung.
- Dieses Narrativ hat diese Wirkung, wenn nur ein Wirkpfad gemeint ist.
- Wirkstoff als harter Fachbegriff ohne Hinweis auf die Analogie.
- Wirkungswahrheit als Wahrheitsmonopol. 9.3 Bessere Formulierungen Ungenau Präziser Wirkung ist gut. Positive Wirkung zahlt auf SDGs, Agenda 2030 und SDG+ ein. Wir maximieren Wirkung. Wir richten auf positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie aus. Wirkung misst Richtung. Wirkung zeigt Zustandsveränderung; die Wirkungsbewertung zeigt Richtung.
Führender Begriffsleitfaden v1.0 · Seite 13 Ungenau Präziser Das Narrativ wirkt demokratiefeindlich. Das Narrativ öffnet Resonanzräume, die Vertrauen, Diskursfähigkeit und demokratische Stabilität schwächen. Das ist die Wirkung der Aussage. Das ist ein plausibler Wirkpfad bzw. ein Wirkungspotenzial der Aussage. Wirkstoffe der Spaltung. Resonanzfaktoren der Spaltung oder gesellschaftliche Wirkstoffe der Spaltung - als Analogie. Gute Wirkung muss sich lohnen. Positive Netto-Wirkung muss sich lohnen. Das Reporting zeigt Wirkung. Das Reporting zeigt Daten; erst Bewertung und Rückkopplung machen Wirkung steuerungsrelevant.