WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 8 von 16
7. Verbindliche Glossardefinitionen#
Attributionsforschung#
Kurzdefinition: Attributionsforschung untersucht, wie Ursachen, Beiträge und Verantwortlichkeiten zugeschrieben werden. WÖk-Einordnung: Die Wirkungsökonomie knüpft an die Attributionsforschung an, erweitert sie jedoch systemisch. Während klassische Attributionsforschung häufig fragt, wie Menschen Ursachen wahrnehmen oder zuschreiben, fragt die Wirkungsökonomie, wie tatsächliche Zustandsveränderungen fair, überprüfbar und steuerungsfähig zugerechnet werden können.
Abgrenzung: Attributionsforschung ist in der WÖk kein Ersatz für Wirkungsbewertung. Sie liefert eine Anschlusslinie für die Frage, wem oder was eine Wirkung zugerechnet werden kann. Die Bewertung erfolgt weiterhin am Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+.
Verweis: Siehe auch: Wirkungszurechnung, Zurechnung ohne Scheingenauigkeit, Wirkungsträger, Wirkungsempfänger, Wirkungsraum, Wirkungsbewertung.
Wirkungszurechnung#
Kurzdefinition: Wirkungszurechnung bezeichnet die faire, nachvollziehbare und systemische Zuordnung von Wirkungen zu Wirkungsträgern, Wirkungsempfängern und Wirkungsräumen.
Ausführlich: Wirkungszurechnung fragt, von wem oder was eine Wirkung ausgeht, wen oder was sie betrifft, in welchem Wirkungsraum sie entsteht und welche Verantwortung daraus folgt. Sie unterscheidet zwischen direkter Zurechnung, plausibler Mitwirkung, systemischer Mitverantwortung und unklarer Datenlage. Dadurch verhindert sie Scheingenauigkeit, Schuldverschiebung und die Entlastung großer Wirkungsträger durch Verweis auf individuelle Entscheidungen. Wichtig: Wirkungszurechnung ist nicht dasselbe wie Wirkungsbewertung. Zurechnung fragt: Wer oder was hat zu einer Zustandsveränderung beigetragen? Bewertung fragt: Wie ist diese Zustandsveränderung im Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+ einzuordnen?
Zurechnung ohne Scheingenauigkeit#
Kurzdefinition: Zurechnung ohne Scheingenauigkeit ist das Prinzip, Wirkungen nur so genau zuzurechnen, wie Datenlage, Einfluss und Systemkomplexität es erlauben.
Ausführlich: In komplexen Systemen wirken mehrere Auslöser zusammen. Die Wirkungsökonomie vermeidet deshalb falsche Exaktheit. Sie macht Unsicherheit sichtbar und unterscheidet direkte Zurechnung, plausible Mitwirkung, systemische Mitverantwortung und unklare Datenlage.
Wirkung#
Kurzdefinition: Wirkung ist die tatsächliche Veränderung von Zuständen. Sie kann positiv, negativ oder neutral sein und braucht immer einen Bezugspunkt.
Verwendung: Wirkung beschreibt nicht Absicht, Image, Output, Haltung oder Symbolik, sondern das, was sich tatsächlich verändert: zum Beispiel Gesundheit, Sicherheit, Vertrauen, Klima, Ressourcen, Arbeitsbedingungen, Teilhabe, Medienqualität oder demokratische Stabilität.
Wichtig: Wirkung ist relational. Sie wirkt auf Menschen, Tiere, Ökosysteme, Institutionen, Märkte, Demokratie oder zukünftige Generationen.
Positive Wirkung#
Kurzdefinition: Positive Wirkung liegt vor, wenn eine Veränderung auf die SDGs, die Agenda 2030 und SDG+ einzahlt. Verwendung: Positive Wirkung bedeutet nicht, dass irgendjemand profitiert. Entscheidend ist, ob die Veränderung Mensch, Planet und Demokratie stärkt.
Negative Wirkung#
Kurzdefinition: Negative Wirkung liegt vor, wenn eine Veränderung die SDGs, die Agenda 2030 oder SDG+ schwächt, blockiert oder zerstört. Beispiele: Umweltzerstörung, Ausbeutung, Gesundheitsrisiken, Desinformation, Entsolidarisierung, Rechtsstaatsabbau, demokratische Destabilisierung.
Neutrale Wirkung#
Kurzdefinition: Neutrale Wirkung bedeutet, dass keine relevante positive oder negative Veränderung nachweisbar ist oder die Wirkung im Bewertungsrahmen neutral eingeordnet wird.
Wirkungsempfänger#
Kurzdefinition: Wirkungsempfänger sind Menschen, Lebewesen, Gruppen, Ökosysteme, Institutionen oder zukünftige Generationen, die von einer Wirkung betroffen sind.
Verwendung: Jede Wirkungsanalyse muss fragen: Wer profitiert? Wer wird belastet? Welche Systemfolgen entstehen?
Wirkungsraum#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsraum ist der Bereich, in dem eine Handlung, ein Produkt, eine Entscheidung oder Kommunikation Folgen entfaltet. Beispiele: Lieferkette, öffentlicher Diskurs, Markt, Ökosystem, Stadtquartier, Medienraum, Demokratie, Generationenzeit.
Wirkungsfeld#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsfeld ist ein thematischer Bereich, in dem Wirkung entsteht oder bewertet wird.
Beispiele: Klima, Wasser, Biodiversität, Arbeit, Gesundheit, Bildung, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit.
Wirkungsindikator#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsindikator ist eine messbare Kennzahl, die einen bestimmten Wirkungsaspekt abbildet. Verwendung: Wirkungsindikatoren machen Zustandsveränderungen sichtbar. In der WÖk werden sie über WÖk-IDs standardisiert.
Wirkungskennzahl / KII#
Kurzdefinition: Eine Wirkungskennzahl ist eine messbare Größe zur Beobachtung oder Bewertung von Wirkung. Abgrenzung: KPI misst klassische Leistung, Output oder Effizienz. KII misst Wirkung oder Wirkungsnähe.
WÖk-ID#
Kurzdefinition: Eine WÖk-ID ist eine standardisierte Identifikationsnummer für einen Wirkungsindikator, ein Wirkungsfeld oder eine bewertbare Wirkungseinheit.
Verwendung: WÖk-IDs verbinden Datenquellen, Standards, Benchmarks, Scorecards und Wirkungsbewertung.
Wirkstoff#
Kurzdefinition: Wirkstoff ist eine didaktische Analogie für einen Auslöser mit Wirkungspotenzial.
Verwendung: Ein gesellschaftlicher Wirkstoff kann ein Gesetz, eine Steuer, ein Preis, ein Produkt, ein Narrativ, ein Medienformat, eine Technologie oder ein Kapitalfluss sein. Er ist nicht selbst Wirkung. Er kann erwünschte Wirkung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder schädliche Wirkung auslösen.
Pflichtformulierung: Wenn der Begriff verwendet wird, möglichst schreiben: „gesellschaftlicher Wirkstoff - als Analogie“.
Wirkungspotenzial#
Kurzdefinition: Wirkungspotenzial ist die Möglichkeit, dass eine erwünschte, unerwünschte, schädliche oder ambivalente Wirkung eintreten kann. Abgrenzung: Wirkungspotenzial ist noch keine eingetretene Wirkung. Besonders bei Sprache, Bildern, Frames, Plattformen und politischen Narrativen geht es häufig um Wirkungspotenzial.
Wirkungsrisiko#
Kurzdefinition: Wirkungsrisiko ist die Möglichkeit, dass negative, unerwünschte oder systemisch destabilisierende Wirkung entsteht. Abgrenzung: Wirkungsrisiko ist noch kein eingetretener Schaden.
Wirkmechanismus#
Kurzdefinition: Ein Wirkmechanismus beschreibt, wie eine Wirkung entstehen soll oder entstehen kann.
Beispiele: Preisänderung verändert Kaufverhalten. Ein Frame aktiviert Misstrauen. Eine Steuerdifferenz verändert Lieferketten. Ein Algorithmus verstärkt Erregung.
Nebenwirkung#
Kurzdefinition: Nebenwirkung ist eine unerwünschte, indirekte oder zeitverzögerte Folge einer Handlung, Maßnahme oder Entscheidung.
Wechselwirkung#
Kurzdefinition: Wechselwirkung beschreibt die Interaktion mehrerer Maßnahmen, Regeln, Märkte, Medien, Systeme oder sozialer Dynamiken.
Rebound-Effekt#
Kurzdefinition: Ein Rebound-Effekt entsteht, wenn eine Verbesserung an einer Stelle durch verändertes Verhalten teilweise oder vollständig wieder aufgehoben wird.
Wirkungsnachweis#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsnachweis prüft, ob eine behauptete Wirkung tatsächlich eingetreten ist.
Abgrenzung: Wirkungspotenzial, Wirkpfad und Wirkungsrisiko sind noch kein Wirkungsnachweis.
Wirkungsanalyse#
Kurzdefinition: Eine Wirkungsanalyse untersucht, welche Wirkungen oder Wirkungspotenziale durch Handlungen, Produkte, Entscheidungen, Sprache oder Systeme entstehen.
Wichtig: Bei Sprache, Medien und politischen Narrativen analysiert sie vor allem Wirkungspotenziale, Resonanzräume und plausible Wirkpfade. Sie ersetzt keinen empirischen Wirkungsnachweis.
Wirkungsbewertung#
Kurzdefinition: Wirkungsbewertung ist die Einordnung einer eingetretenen oder modellierten Wirkung am
Referenzrahmen der SDGs, der Agenda 2030 und SDG+.
Abgrenzung: Wirkung ist Zustandsveränderung. Wirkungsbewertung ist die normative Einordnung. Netto- Wirkung ist die zusammengeführte Bewertung.
Netto-Wirkung#
Kurzdefinition: Netto-Wirkung ist die zusammengeführte Bewertung positiver und negativer Wirkungen.
Wichtig: Netto-Wirkung ist keine einfache Addition. Schwere negative Wirkungen können nicht beliebig durch positive Wirkungen kompensiert werden.
Positive Netto-Wirkung#
Kurzdefinition: Positive Netto-Wirkung ist die zentrale Zielgröße der Wirkungsökonomie.
Verwendung: Sie liegt vor, wenn eine Aktivität unter Berücksichtigung positiver, negativer, indirekter und nicht- kompensierbarer Wirkungen Mensch, Planet und Demokratie insgesamt stärkt.
Transformationswirkung#
Kurzdefinition: Transformationswirkung entsteht, wenn eine Maßnahme nicht nur einzelne Zustände verbessert, sondern Strukturen, Anreize, Märkte, Standards, Regeln oder Handlungspfade dauerhaft verändert.
Abgrenzung: Netto-Wirkung fragt, ob etwas unter dem Strich positiv wirkt. Transformationswirkung fragt, ob es Systemlogiken verändert.
Wirkungspfad / Wirkpfad#
Kurzdefinition: Ein Wirkungspfad beschreibt, wie aus einer Handlung, einem Produkt, einer Regel, einem Narrativ oder einem Kapitalfluss Wirkung entstehen kann.
Verwendung: Der Begriff ist besonders geeignet, wenn noch kein vollständiger Wirkungsnachweis vorliegt. Er ist präziser als „Wirkungskette“.
Wirkungskette#
Kurzdefinition: Eine Wirkungskette beschreibt eine Abfolge von Auslösern, Wirkmechanismen, Zustandsveränderungen und Folgen. Hinweis: Bei komplexen, nicht vollständig nachgewiesenen Zusammenhängen besser „Wirkungspfad“
verwenden.
Wirkungsnetz#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsnetz zeigt, wie mehrere Wirkungen, Wirkungspotenziale, Resonanzräume, Rückkopplungen und Systemfolgen miteinander verbunden sind.
Verwendung: Der Begriff ist zentral für systemische Visualisierungen der WÖk.
Wirkungsradar#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsradar visualisiert die Ausprägung mehrerer Wirkungspotenziale oder Wirkungsfelder in einem Spinnennetzdiagramm.
Wichtig: Bei politischen Narrativen bedeutet ein größerer Ausschlag nicht „besser“, sondern stärker ausgeprägtes Wirkungspotenzial.
Resonanzraum#
Kurzdefinition: Ein Resonanzraum ist ein sozialer, medialer oder emotionaler Raum, in dem Sprache, Bilder, Narrative oder Ereignisse Anschlussfähigkeit erzeugen.
Resonanzprofil#
Kurzdefinition: Ein Resonanzprofil zeigt, welche emotionalen, sozialen oder demokratischen Resonanzräume durch Sprache, Bilder, Narrative, Plattformen oder Medienformate aktiviert werden.
Resonanzrisiko#
Kurzdefinition: Resonanzrisiko beschreibt die Gefahr, dass Sprache, Bilder, Frames oder Plattformlogiken schädliche Resonanzräume verstärken.
Wirkungsblindheit#
Kurzdefinition: Wirkungsblindheit beschreibt Systeme, Kennzahlen oder Entscheidungen, die Aktivität, Kapital, Gewinn, Reichweite oder Output messen, aber die tatsächlichen Folgen für Mensch, Planet und Demokratie nicht erkennen. Beispiele: Ein Markt bildet Preise, aber keine Folgekosten ab. Ein Medienformat erzeugt Reichweite, aber schwächt Vertrauen. Ein Staat gibt viel Geld aus, aber erreicht wenig Wirkung.
Wirkungswahrheit#
Kurzdefinition: Wirkungswahrheit beschreibt, ob Preise, Berichte, politische Aussagen, Geschäftsmodelle oder Kapitalflüsse ihre tatsächlichen Wirkungen sichtbar machen oder verdecken.
Wichtig: Der Begriff ist kein Wahrheitsmonopol. Er meint Wirkungsnähe, Datenklarheit und Transparenz über Folgen.
Wirkungsrückkopplung#
Kurzdefinition: Wirkungsrückkopplung bedeutet, dass erkannte und bewertete Wirkung in Preise, Steuern,
Kapitalzugang, Förderung, Beschaffung, Regulierung oder Entscheidungen zurückgeführt wird.
Leitsatz: Reporting beschreibt. Wirkungsrückkopplung verändert.
Wirkungslenkung#
Kurzdefinition: Wirkungslenkung ist die aktive Rückkopplung von Wirkungsbewertung in Anreize, Preise, Steuern, Kapital, Förderung, Beschaffung oder Entscheidungen.
Abgrenzung: Wirkungsrückkopplung beschreibt den Mechanismus. Wirkungslenkung beschreibt die bewusste Steuerungsform.
Wirkungsgrenze#
Kurzdefinition: Eine Wirkungsgrenze ist eine rote Linie, ab der negative Wirkung nicht mehr durch positive Wirkungen an anderer Stelle ausgeglichen werden darf.
Beispiele: Kinderarbeit, Zwangsarbeit, irreversible ökologische Schäden, schwere Gesundheitsrisiken, demokratische Destabilisierung.
Reverse Merit Order / Nichtkompensationsprinzip#
Kurzdefinition: Das schwächste zentrale Wirkungsfeld begrenzt die Gesamtbewertung.
Verwendung: Gute Werte in einem Bereich dürfen schwere Schäden in einem anderen Bereich nicht verdecken.
Wirkungssteuer#
Kurzdefinition: Wirkungssteuer bezeichnet die steuerliche Rückkopplung von Wirkungsbewertung in Preise und Abgaben. Verwendung: Positive Netto-Wirkung wird entlastet, negative Wirkung belastet; schwere Schäden werden nicht kompensiert.
Wirkungsregister#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsregister ist eine geprüfte Daten- und Zuordnungsstruktur für Wirkungsindikatoren, WÖk-IDs, Scorecards, Benchmarks, Versionen und Bewertungen.
Wirkungsaudit#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsaudit prüft, ob Wirkungsdaten, Scorecards, Bewertungen und Nachweise nachvollziehbar, plausibel und regelkonform sind.
Wirkungsassurance#
Kurzdefinition: Wirkungsassurance bezeichnet die unabhängige Prüfung und Absicherung von Wirkungsdaten und Wirkungsbewertungen.
Wirkungsrat#
Kurzdefinition: Der Wirkungsrat ist eine unabhängige Institution zur Sicherung, Prüfung und Weiterentwicklung der Wirkungslogik.
Wirkungshebel / Systemhebel#
Kurzdefinition: Ein Wirkungshebel ist ein Eingriffspunkt, an dem eine Maßnahme besonders starke oder tiefgreifende Wirkung erzeugt.
Wirkungsfähigkeit#
Kurzdefinition: Wirkungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Systems, einer Institution, eines Unternehmens oder einer Gesellschaft, erkannte Wirkung tatsächlich in bessere Entscheidungen zu übersetzen.
Wirkungskompetenz#
Kurzdefinition: Wirkungskompetenz ist die Fähigkeit, Wirkungen, Wirkungspotenziale, Nebenwirkungen, Zielkonflikte und Rückkopplungen zu erkennen, zu bewerten und verantwortungsvoll zu steuern.
Wirkungsmanagement#
Kurzdefinition: Wirkungsmanagement ist die Planung, Steuerung und Verbesserung von Wirkung in Projekten, Programmen oder Organisationen.
Abgrenzung: Wirkungsmanagement optimiert einzelne Organisationen oder Programme. Wirkungsarchitektur verändert die Regeln, Daten, Institutionen und Anreize des Systems.
Wirkungscontrolling#
Kurzdefinition: Wirkungscontrolling macht Wirkung messbar, überprüfbar und steuerbar.
Wirkungsmonitoring#
Kurzdefinition: Wirkungsmonitoring beobachtet Wirkungsdaten und Veränderungen über Zeit.
Wirkungsbericht#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsbericht dokumentiert Wirkung, Wirkungspotenziale, Datenqualität, Bewertung, Unsicherheit und Rückkopplung.
Wirkungsdatenraum#
Kurzdefinition: Ein Wirkungsdatenraum ist eine digitale Infrastruktur, in der Wirkungsdaten sicher, interoperabel, nachvollziehbar und rollenbasiert genutzt werden können.
Wirkungsgovernance#
Kurzdefinition: Wirkungsgovernance beschreibt Regeln, Institutionen, Verfahren und Verantwortlichkeiten zur Sicherung der Wirkungslogik.
Wirkungsarchitektur#
Kurzdefinition: Wirkungsarchitektur ist das Betriebssystem der Wirkungsökonomie: Daten, Regeln, Institutionen, Anreize, Preise, Steuern, Kontrolle und Rückkopplung.
Ausführlich: Sie verbindet Wirkungsdaten, WÖk-IDs, Scorecards, Wirkungsbewertung, Wirkungsgrenzen, Wirkungsrat, Wirkungsregister, Wirkungssteuer, Kapitalzugang, öffentliche Beschaffung, Wirkungshaushalte und Lernschleifen zu einem System, das Wirkung sichtbar macht und in Entscheidungen zurückkoppelt.
Kapitalwirkung#
Kurzdefinition: Kapitalwirkung beschreibt, welche Wirkung Kapitalflüsse auf Mensch, Planet und Demokratie entfalten.
Wirkungskapital#
Kurzdefinition: Wirkungskapital ist Kapital, das gezielt zur Erzeugung positiver Netto-Wirkung eingesetzt wird.