WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 4 von 18

3. Der Bewertungsrahmen: SDGs, Agenda 2030 und SDG+#

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+ Die Wirkungsökonomie entscheidet nicht aus privater Moral heraus, was positiv oder negativ ist. Sie nutzt einen öffentlich nachvollziehbaren Referenzrahmen:

• SDGs / Agenda 2030: global verhandelter Zielrahmen der Weltgemeinschaft.

• SDG+: Erweiterung der Wirkungsökonomie für Demokratie, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung. Positive Wirkung liegt in der Wirkungsökonomie vor, wenn eine Veränderung auf diesen Rahmen einzahlt.

Negative Wirkung liegt vor, wenn eine Veränderung diesen Rahmen schwächt, blockiert oder zerstört.

Wichtig: SDG+ ist keine offizielle UN-Kategorie, sondern eine transparente Erweiterung der Wirkungsökonomie. Sie ist notwendig, weil Demokratie, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit und institutionelles Vertrauen Voraussetzungen dafür sind, dass die SDGs überhaupt erreicht werden können.