WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 1 von 23

Führender Begriffsleitfaden der#

PDF-Fassung

Wirkungsökonomie Version 1.0 · Stand 21. Mai 2026 · Führendes Referenzdokument Version: 1.0 Stand: 21. Mai 2026 Status: Führendes Referenzdokument für künftige Website-, Akademie-, Blog-, Buch- und Projektinhalte Geltung: Dieses Dokument ist für künftigen Content maßgeblich. Ältere Projektdateien können frühere, weniger präzise Begriffsverwendungen enthalten. Im Zweifel gilt dieser Leitfaden.

1. Zweck dieses Dokuments Die Wirkungsökonomie braucht eine klare, wiedererkennbare und belastbare Sprache. Dieses Dokument legt verbindlich fest, wie zentrale Wirkungsbegriffe künftig verwendet werden. Es soll verhindern, dass Begriffe wie Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkstoff, Wirkungsbewertung, Netto-Wirkung, Transformationswirkung, Wirkungslenkung oder Wirkungsarchitektur durcheinandergeraten.

Der Leitgedanke lautet: Wirkung ist neutral und relational. Bewertet wird sie am Referenzrahmen der SDGs, der Agenda 2030 und SDG+. Ziel der Wirkungsökonomie ist positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie. Dieses Dokument ist kein Marketingtext. Es ist eine redaktionelle und begriffliche Arbeitsgrundlage.

2. Die wichtigste Kurzformel Für alle künftigen Inhalte gilt: Wirkung ist die tatsächliche Veränderung von Zuständen. Sie kann positiv, negativ oder neutral sein. Sie wirkt immer auf jemanden oder etwas. Die Wirkungsökonomie bewertet Wirkung am Referenzrahmen der SDGs, der Agenda 2030 und SDG+ und richtet Wirtschaft, Politik, Kapital, Medien und Entscheidungen auf positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie aus.

3. Der Bewertungsrahmen: SDGs, Agenda 2030 und SDG+ Die Wirkungsökonomie entscheidet nicht aus privater Moral heraus, was positiv oder negativ ist. Sie nutzt einen öffentlich nachvollziehbaren Referenzrahmen:

- SDGs / Agenda 2030: global verhandelter Zielrahmen der Weltgemeinschaft.

- SDG+: Erweiterung der Wirkungsökonomie für Demokratie, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung.

Positive Wirkung liegt in der Wirkungsökonomie vor, wenn eine Veränderung auf diesen Rahmen einzahlt.

Negative Wirkung liegt vor, wenn eine Veränderung diesen Rahmen schwächt, blockiert oder zerstört.