Anschlussbegriff
Business Model
Ein Business Model beschreibt, wie eine Organisation Wert schafft, vermittelt und wirtschaftlich trägt.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Design, Geschäftsmodelle und Wertversprechen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Business Model Canvas, Business Value, Impact Value / Wirkungswert.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Geschäftsmodelle verbinden Kundennutzen, Ressourcen, Aktivitäten, Erlöse, Kosten, Partner und Märkte.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Ein Geschäftsmodell ist wirkungsökonomisch zu prüfen: Welche Zustände erzeugt, stabilisiert oder beschädigt es?
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Business Model“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Anschlussbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Business Model“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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