Methodenbegriff
Business Model Canvas
Das Business Model Canvas beschreibt zentrale Bausteine eines Geschäftsmodells, etwa Kundensegmente, Nutzenversprechen, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmen, Schlüsselressourcen, Aktivitäten, Partner und Kostenstruktur.
Auf einen Blick
- Das Business Model Canvas beschreibt zentrale Bausteine eines Geschäftsmodells, etwa Kundensegmente, Nutzenversprechen, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmen, Schlüsselressourcen, Aktivitäten, Partner und Kostenstruktur.
- Der Begriff gehört zum Bereich Transformation, Innovation und Klimarisiken und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Business Model Canvas“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Business Model, Value Proposition Canvas, Impact Fit.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Das Business Model Canvas beschreibt zentrale Bausteine eines Geschäftsmodells, etwa Kundensegmente, Nutzenversprechen, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmen, Schlüsselressourcen, Aktivitäten, Partner und Kostenstruktur.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk ergänzt das Canvas um Wirkungsbausteine: Wirkungsempfänger, SDG/SDG+ Bezug, negative Externalitäten, Datenquellen, Lieferkettenwirkung, Wirkungsrisiko, Nichtkompensation, T-SROI, Transformationspfad und Wirkungskapital.
Verwendung
Verwendung
Die WÖk ergänzt das Canvas um Wirkungsbausteine: Wirkungsempfänger, SDG/SDG+ Bezug, negative Externalitäten, Datenquellen, Lieferkettenwirkung, Wirkungsrisiko, Nichtkompensation, T-SROI, Transformationspfad und Wirkungskapital.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ein schlüssiges Geschäftsmodell ist nicht automatisch ein gutes Wirkungsmodell. Die öffentliche Einordnung sollte bei Business Model Canvas immer prüfen, ob das Modell auf Externalisierung, Suchtlogik, Datenasymmetrie, Prekarität oder Ressourcenverbrauch beruht.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Business Model Canvas“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Das Business Model Canvas beschreibt zentrale Bausteine eines Geschäftsmodells, etwa Kundensegmente, Nutzenversprechen, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmen, Schlüsselressourcen, Aktivitäten, Partner und Kostenstruktur.
Im Bereich Transformation, Innovation und Klimarisiken hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Business Model Canvas“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Transformation, Innovation und Klimarisiken hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Business Model Canvas“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Business Model · Value Proposition Canvas · Impact Fit · Business Value · Geschäftsmodellprüfung · Transformationspfad · WÖk-ID · Digitaler Produktpass / DPP
Verknüpfungen