WÖk-Kernbegriff
Impact Fit
Impact Fit beschreibt, ob ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Geschäftsmodell positive Netto-Wirkung im relevanten Wirkungsraum entfaltet.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Kernbegriff im Bereich Design, Geschäftsmodelle und Wertversprechen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Product-Market Fit, positive Netto-Wirkung, Wirkungsraum.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Impact Fit ergänzt Product-Market Fit um die Frage, ob ein Angebot nicht nur Nachfrage erzeugt, sondern die richtigen Zustände verbessert.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
WÖk-Prägungsbegriff für Geschäftsmodell- und Produktentwicklung nach Wirkung.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Impact Fit“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Kernbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Impact Fit“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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