Methodenbegriff
Design Thinking
Design Thinking ist ein iterativer, nutzerzentrierter Innovationsansatz, der Probleme durch Empathie, Definition, Ideenentwicklung, Prototyping und Testen bearbeitet.
Auf einen Blick
- Einordnung: Methodenbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Persona, Value Proposition, Impact Fit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk erweitert Design Thinking von Human-centered zu Mensch-Planet-Demokratie-centered. Gute Gestaltung fragt nicht nur, ob Nutzer:innen etwas wollen, sondern welche Wirkungen im System entstehen und welche Handlungsmöglichkeiten eröffnet oder geschlossen werden.
Verwendung
Verwendung
„Design Thinking“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Methodenbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Design Thinking ist kein Post-it-Ritual und kein Ersatz für Evidenz, Wirkungsmessung oder politische Verantwortung. Prototypen müssen ihre Wirkung prüfen, nicht nur ihre Akzeptanz.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Design Thinking“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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