Methodenbegriff

Persona

Eine Persona ist ein verdichtetes, fiktives Nutzungs- oder Zielgruppenprofil, das Bedürfnisse, Motive, Barrieren und Kontexte anschaulich macht.

MethodenbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Eine Persona ist ein verdichtetes, fiktives Nutzungs- oder Zielgruppenprofil, das Bedürfnisse, Motive, Barrieren und Kontexte anschaulich macht.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Transformation, Innovation und Klimarisiken und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Persona“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Design Thinking, Wirkungsempfänger, Value Proposition.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Eine Persona ist ein verdichtetes, fiktives Nutzungs- oder Zielgruppenprofil, das Bedürfnisse, Motive, Barrieren und Kontexte anschaulich macht.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

In der WÖk kann die Persona helfen, Wirkungsempfänger greifbar zu machen. Sie sollte aber nicht nur Kund:innen darstellen, sondern auch indirekt Betroffene: Beschäftigte, Lieferkettenarbeiter:innen, Nachbarschaften, Kinder, künftige Generationen oder Ökosysteme.

Verwendung

Verwendung

In der WÖk kann die Persona helfen, Wirkungsempfänger greifbar zu machen. Sie sollte aber nicht nur Kund:innen darstellen, sondern auch indirekt Betroffene: Beschäftigte, Lieferkettenarbeiter:innen, Nachbarschaften, Kinder, künftige Generationen oder Ökosysteme.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Personas können Stereotype reproduzieren. Die öffentliche Einordnung sollte Personas nicht als Datenersatz verwenden. Sie müssen mit realen Daten, Betroffenenwissen und Antidiskriminierung geprüft werden.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Persona“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Eine Persona ist ein verdichtetes, fiktives Nutzungs- oder Zielgruppenprofil, das Bedürfnisse, Motive, Barrieren und Kontexte anschaulich macht.

Im Bereich Transformation, Innovation und Klimarisiken hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Persona“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Transformation, Innovation und Klimarisiken hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Persona“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Design Thinking · Wirkungsempfänger · Value Proposition · Stakeholder-Ansatz · Antidiskriminierung · Value Proposition Canvas

Version und Quellen

Kategorie: Transformation, Innovation und Klimarisiken · Version: 2.0