WÖk-Präzisierungsbegriff
Clean Industrial Deal
Der Clean Industrial Deal ist ein EU-Plan für industrielle Wettbewerbsfähigkeit und Dekarbonisierung.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Datenbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an European Green Deal / Europäischer Green Deal, Sustainable Finance, Transition Finance.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Der Clean Industrial Deal wurde am 26. Februar 2025 vorgestellt und soll Dekarbonisierung zu einem Wachstumstreiber für europäische Industrie machen. Für die WÖk ist er anschlussfähig, weil er zeigt, wie Klimaziele, Industriepolitik, Energiepreise, Beschaffung und Kapitalflüsse zusammenwirken.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Als aktuellen EU-Industrie- und Dekarbonisierungsrahmen einordnen.
Verwendung
Verwendung
Clean Industrial Deal als Industriepolitik-Anschluss der WÖk verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- European Green Deal
- EU-Taxonomie
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Clean Industrial Deal“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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