WÖk-Präzisierungsbegriff

Digitale Selbstbestimmung

Digitale Selbstbestimmung beschreibt die Fähigkeit und das Recht, über digitale Daten, Zugriffe, Zwecke und Korrekturwege mitzubestimmen.

WÖk-PräzisierungsbegriffStand / Version 1.0

Auf einen Blick

  • Digitale Selbstbestimmung schützt Datenrechte, Zweckbindung und Korrekturwege.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Daten, Digitalisierung und KI und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Digitale Selbstbestimmung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Digitalisierung, Wirkungsdatenräume, KI-Governance.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Digitale Selbstbestimmung verbindet Datenschutz, Datenzugang, Datensparsamkeit, Zweckbindung, Auskunft, Widerspruch, Korrektur und digitale Teilhabe. In der Wirkungsökonomie ist sie eine Schutzlinie für Wirkungsdatenräume, KI-Governance, Gesundheitsdaten und öffentliche Infrastruktur.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Digitale Selbstbestimmung verbindet Datenschutz, Datenzugang, Datensparsamkeit, Zweckbindung, Auskunft, Widerspruch, Korrektur und digitale Teilhabe. In der Wirkungsökonomie ist sie eine Schutzlinie für Wirkungsdatenräume, KI-Governance, Gesundheitsdaten und öffentliche Infrastruktur.

Verwendung

Verwendung

Als Schutz- und Steuerungsbegriff verwenden, nicht als Personenbewertung.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Personenbewertung
  • automatische Entscheidung
  • Überwachung

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Digitale Selbstbestimmung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Digitale Selbstbestimmung schützt Datenrechte, Zweckbindung und Korrekturwege.

Im Bereich Daten, Digitalisierung und KI hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Digitale Selbstbestimmung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Daten, Digitalisierung und KI hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Digitale Selbstbestimmung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Digitalisierung · Wirkungsdatenräume · KI-Governance · Datenqualität

Querverweise

Wirkungsfelder

Wissenschaft Innovation DigitalisierungStaat, Recht & DemokratieGesundheit

Version und Quellen

Kategorie: Daten, Digitalisierung und KI · Version: 1.0