WÖk-Präzisierungsbegriff
Digitalisierung
Digitalisierung beschreibt die Übersetzung von Prozessen, Informationen und Infrastrukturen in digitale Daten- und Steuerungslogiken.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Daten, Digitalisierung und KI.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsdatenräume, KI-Governance, Digitale Selbstbestimmung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Digitalisierung bezeichnet die Umstellung analoger Prozesse, Kommunikation, Produkte, Verwaltung, Wissenschaft und Infrastruktur auf digitale Daten, Systeme und Vernetzung. In der Wirkungsökonomie ist sie kein Selbstzweck, sondern eine Ermöglichungsinfrastruktur für Sichtbarkeit, Prüfung, Rückkopplung und Lernen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Digitalisierung kann positive Netto-Wirkung erhöhen, wenn Datenqualität, Zugänglichkeit, Datenschutz, Souveränität, Korrekturwege und demokratische Kontrolle gesichert sind.
Verwendung
Verwendung
Als WÖk-Begriff für Strukturen, Technologien, Regeln oder Wirkungslogiken verwenden, nicht für Personenbewertung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Personenbewertung
- Social Credit
- automatische Entscheidung
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Digitalisierung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise