WÖk-Präzisierungsbegriff
Haltung
Haltung beschreibt eine innere Orientierung. Sie kann Wirkungspotenzial prägen, ist aber nicht automatisch Wirkung.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich WÖk-Begriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungskompetenz.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Haltung meint Werte, Perspektiven und Bereitschaften, aus denen Entscheidungen entstehen können. Wirkung entsteht erst, wenn sich durch Handlungen oder Strukturen reale Zustände verändern.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk grenzt Wirkung von bloßer Haltung ab. Eine Haltung kann wichtig sein, ersetzt aber keine Prüfung von Folgen, Nebenwirkungen und Rückkopplungen.
Verwendung
Verwendung
Nicht moralisch überhöhen: Gute Haltung ist kein Nachweis guter Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungsbewertung
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Haltung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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