WÖk-Präzisierungsbegriff
Folgencheck
Ein Folgencheck prüft vorsorgend, was eine Aussage, Entscheidung oder Maßnahme auslösen kann.
Auf einen Blick
- Folgencheck fragt: Was kann das auslösen? Er prüft Wirkstoffe, Wirkungspotenziale, Wirkungspfade und Wirkungsräume ex ante.
- Der Begriff gehört zum Bereich Grundbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Folgencheck“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Faktencheck, Fakten, wirkungspfad.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Der Folgencheck ist eine vorsorgende Ex-ante-Prüfung möglicher Wirkungen. Er untersucht Wirkstoffe, Wirkungspotenziale, Wirkungspfade, Wirkungsräume, Nebenwirkungen, Datenqualität, Unsicherheit und Schutzgrenzen, bevor Schäden oder Systemfolgen vollständig eingetreten sind.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Ein Folgencheck prüft Wirkungspfade, Wirkungspotenziale, Wirkungsrisiken und mögliche Zustandsveränderungen einer Aussage, Maßnahme oder Entscheidung.
Verwendung
Verwendung
Nicht als nachträgliche Schadensanalyse verkürzen. Folgencheck ist vorsorgende Prüfung möglicher Auslösung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Faktencheck
- Schadensbilanz
- Zensur
- Meinungsprüfung
Lernpfad zu Folgencheck
Warum wichtig?
Was macht der Begriff sichtbar?
Er macht Wirkungspotenziale sichtbar, bevor Schäden, Nebenwirkungen oder Systemfolgen vollständig eingetreten sind.
Abgrenzung
Was es nicht bedeutet
Ein Folgencheck ist keine Zensur und keine nachträgliche Schadensbilanz.
Beispiel
So wird es konkret
Vor einer Kampagne wird geprüft, welche Wirkstoffe, Wirkungspfade und Resonanzräume Polarisierung, Schutzverhalten oder Fehlanreize auslösen können.
Missverständnisse
Worauf achten?
- Folgencheck ist ex ante.
- Er bewertet Wirkungspotenziale, nicht Menschen.
Passende Tools
Passende Wirkungsfelder
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Folgencheck“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Folgencheck fragt: Was kann das auslösen? Er prüft Wirkstoffe, Wirkungspotenziale, Wirkungspfade und Wirkungsräume ex ante.
Im Bereich Grundbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Folgencheck“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Grundbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Folgencheck“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Faktencheck · Fakten · wirkungspfad · Wirkungspotenzial · Wirkungsrisiko · Metakommunikation · Beobachtung zweiter Ordnung · Bedeutung als Gebrauch
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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