Anschlussbegriff
Faktencheck
Ein Faktencheck prüft, ob eine Aussage, Zahl, Quelle oder Behauptung stimmt.
Auf einen Blick
- Faktencheck fragt: Stimmt das? Er prüft Belege, Quellen, Kontext und Nachvollziehbarkeit.
- Der Begriff gehört zum Bereich Grundbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Faktencheck“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Fakten, Folgencheck, Faktenreaktanz.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Der Faktencheck ist die Prüfung von Aussagen, Zahlen, Quellen und Kontexten auf Richtigkeit. Er ist notwendig, beantwortet aber noch nicht, welche Folgen eine Aussage, Entscheidung oder Maßnahme auslösen kann.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Faktenchecks sind notwendig, aber nicht ausreichend. Die WÖk ergänzt sie um Folgencheck, Wirkungspotenzial, Resonanzraum und Vertrauensfolgen.
Verwendung
Verwendung
Immer vom Folgencheck unterscheiden: Faktencheck prüft Richtigkeit, Folgencheck prüft mögliche Wirkungen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Folgencheck
- Wirkungsbewertung
- Meinungsprüfung
Lernpfad zu Faktencheck
Warum wichtig?
Was macht der Begriff sichtbar?
Er verhindert, dass falsche Zahlen, manipulierte Quellen oder aus dem Kontext gerissene Aussagen als Grundlage für Entscheidungen dienen.
Abgrenzung
Was es nicht bedeutet
Ein Faktencheck erklärt noch nicht, welche gesellschaftlichen Folgen eine richtige oder falsche Aussage auslösen kann.
Beispiel
So wird es konkret
Eine Statistik wird auf Quelle, Zeitraum, Methode und Kontext geprüft, bevor sie in einer Debatte verwendet wird.
Missverständnisse
Worauf achten?
- Richtig heißt nicht folgenlos.
- Ein Faktencheck ersetzt keine Wirkungsanalyse.
Passende Tools
Passende Wirkungsfelder
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Faktencheck“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Faktencheck fragt: Stimmt das? Er prüft Belege, Quellen, Kontext und Nachvollziehbarkeit.
Im Bereich Grundbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Faktencheck“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Grundbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Faktencheck“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Fakten · Folgencheck · Faktenreaktanz · Wahrheit · Scheinwahrheit · Metakommunikation · Faktenargumentation · Quellenklarheit
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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