Anschlussbegriff

Faktencheck

Ein Faktencheck prüft, ob eine Aussage, Zahl, Quelle oder Behauptung stimmt.

AnschlussbegriffStand / Version 1.1

Auf einen Blick

  • Faktencheck fragt: Stimmt das? Er prüft Belege, Quellen, Kontext und Nachvollziehbarkeit.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Grundbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Faktencheck“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Fakten, Folgencheck, Faktenreaktanz.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Der Faktencheck ist die Prüfung von Aussagen, Zahlen, Quellen und Kontexten auf Richtigkeit. Er ist notwendig, beantwortet aber noch nicht, welche Folgen eine Aussage, Entscheidung oder Maßnahme auslösen kann.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Faktenchecks sind notwendig, aber nicht ausreichend. Die WÖk ergänzt sie um Folgencheck, Wirkungspotenzial, Resonanzraum und Vertrauensfolgen.

Verwendung

Verwendung

Immer vom Folgencheck unterscheiden: Faktencheck prüft Richtigkeit, Folgencheck prüft mögliche Wirkungen.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Folgencheck
  • Wirkungsbewertung
  • Meinungsprüfung

Lernpfad zu Faktencheck

Warum wichtig?

Was macht der Begriff sichtbar?

Er verhindert, dass falsche Zahlen, manipulierte Quellen oder aus dem Kontext gerissene Aussagen als Grundlage für Entscheidungen dienen.

Abgrenzung

Was es nicht bedeutet

Ein Faktencheck erklärt noch nicht, welche gesellschaftlichen Folgen eine richtige oder falsche Aussage auslösen kann.

Beispiel

So wird es konkret

Eine Statistik wird auf Quelle, Zeitraum, Methode und Kontext geprüft, bevor sie in einer Debatte verwendet wird.

Missverständnisse

Worauf achten?

  • Richtig heißt nicht folgenlos.
  • Ein Faktencheck ersetzt keine Wirkungsanalyse.

Passende Tools

Passende Wirkungsfelder

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Faktencheck“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Faktencheck fragt: Stimmt das? Er prüft Belege, Quellen, Kontext und Nachvollziehbarkeit.

Im Bereich Grundbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Faktencheck“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Grundbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Faktencheck“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Fakten · Folgencheck · Faktenreaktanz · Wahrheit · Scheinwahrheit · Metakommunikation · Faktenargumentation · Quellenklarheit

Querverweise

Version und Quellen

Kategorie: Grundbegriff · Version: 1.1