Anschlussbegriff
integrierte Assurance
Integrierte Assurance koordiniert operative Kontrollen, Second Line, interne Revision und externe Prüfung entlang gemeinsamer Wirkungsrisiken und Nachweise.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich WÖMM Managementmodell.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsassurance, Integrierte Assurance Map und Three Lines, Wirkungsgrenze.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Sie macht Kontrollabdeckung, Unabhängigkeit, Lücken, Prüfpfade und Verbesserungsmaßnahmen über das Managementsystem hinweg sichtbar.
Verwendung
Verwendung
„integrierte Assurance“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich WÖMM Managementmodell präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Viele Kontrollen oder Prüfungen beweisen weder Kontrollwirksamkeit noch positive Wirkung; Unabhängigkeit und Wirkungsbezug bleiben erforderlich.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „integrierte Assurance“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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