WÖk-Präzisierungsbegriff
Kapitalfluss
Ein Kapitalfluss ist die Bewegung von Geld oder Kapital in bestimmte Aktivitäten, Organisationen, Märkte oder Zukunftspfade.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Kapital, Markt und Eigentum.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Geld, Kapital, Kapitalwirkung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Kapitalflüsse entscheiden, welche Geschäftsmodelle wachsen, welche Technologien skaliert werden, welche Infrastrukturen entstehen und welche gesellschaftlichen Wirkungsräume gestärkt werden. In der Wirkungsökonomie werden Kapitalflüsse nicht nur nach Rendite, Risiko und Liquidität betrachtet, sondern nach ihrer Wirkung auf Mensch, Planet und Demokratie.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Kapitalfluss = Bewegung von Handlungsmöglichkeit in bestimmte Zukunftspfade.
Verwendung
Verwendung
Kapitalfluss nicht nur als Finanzbewegung, sondern als Wirkungspfad beschreiben.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Kapital
- Kapitalrendite
Mythos und Klärung
Wirkungsökonomische Einordnung
Blinder Fleck
Wenn Kapitalflüsse nur nach Rendite, Risiko und Liquidität betrachtet werden, bleibt ihre Wirkung auf Mensch, Planet und Demokratie unsichtbar.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Kapitalfluss“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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