WÖk-Präzisierungsbegriff
Körperliche Selbstbestimmung
Körperliche Selbstbestimmung beschreibt das Recht und die Fähigkeit, über den eigenen Körper, Gesundheit, Sexualität und Reproduktion frei und sicher zu entscheiden.
Auf einen Blick
- Körperliche Selbstbestimmung beschreibt das Recht und die Fähigkeit, über den eigenen Körper, Gesundheit, Sexualität und Reproduktion frei und sicher zu entscheiden.
- Der Begriff gehört zum Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Körperliche Selbstbestimmung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Reproduktive Rechte, Gleichwertigkeit, Reproduktive Gerechtigkeit.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Der Begriff verbindet Würde, Gesundheit, Freiheit, Schutz und demokratische Teilhabe.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Relevant für Mensch, Würde, Gesundheit, Teilhabe und Demokratie.
Verwendung
Verwendung
Den Begriff „Körperliche Selbstbestimmung“ nutzen wir, wenn eine Aussage, ein Werkzeug, eine Quelle oder eine Entscheidung präzise eingeordnet werden muss: Körperliche Selbstbestimmung beschreibt das Recht und die Fähigkeit, über den eigenen Körper, Gesundheit, Sexualität und Reproduktion frei und sicher zu entscheiden.
Als WÖk-Präzisierungsbegriff aus dem Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung ist er kein dekoratives Stichwort. Er soll helfen, die richtige Prüffrage zu stellen: Was verändert sich, für wen, auf welcher Datenbasis und mit welchen Nebenfolgen?
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Körperliche Selbstbestimmung“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Körperliche Selbstbestimmung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Körperliche Selbstbestimmung beschreibt das Recht und die Fähigkeit, über den eigenen Körper, Gesundheit, Sexualität und Reproduktion frei und sicher zu entscheiden.
Im Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Körperliche Selbstbestimmung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Körperliche Selbstbestimmung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Reproduktive Rechte · Gleichwertigkeit · Reproduktive Gerechtigkeit · Self-Ownership · Menschenwürde
Verknüpfungen