WÖk-Präzisierungsbegriff
Kooperationslogik
Kooperationslogik beschreibt eine Handlungslogik, in der Zusammenarbeit, Beziehung, gegenseitige Stärkung und geteilte Verantwortung im Mittelpunkt stehen.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Dominanzlogik, Feminismus, Patriarchat.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Kooperationslogik sucht Wirkung über Abstimmung, Vertrauen, Sorge, Rückkopplung und gemeinsame Lernfähigkeit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der WÖk ist Kooperationslogik ein Gegenpol zu Dominanzlogik und Machtkonzentration.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Kooperationslogik“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mythos und Klärung
Wirkungsökonomische Einordnung
Mythos
Kooperation ist weich und weniger wirksam.
WÖk-Klärung
In komplexen Systemen kann Kooperation die zentrale Bedingung stabiler Wirkung sein.
Blinder Fleck
Kooperation ohne Machtanalyse kann ungleiche Lasten verdecken.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Kooperationslogik“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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