WÖk-Präzisierungsbegriff

Dominanzlogik

Dominanzlogik beschreibt eine Handlungslogik, in der Kontrolle, Hierarchie, Durchsetzung und Machtvorteile im Mittelpunkt stehen.

WÖk-Präzisierungsbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Kooperationslogik, Patriarchat, Machtkonzentration.

Definition

Was der Begriff zusätzlich aussagt

Dominanzlogik wirkt über Überordnung, Abwertung, Externalisierung, Kontrollansprüche und die Konzentration von Eigentum, Daten oder Deutungsmacht.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Dominanzlogik ist ein zentraler Mechanismus patriarchaler und extraktiver Systeme.

Verwendung

Verwendung

Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Dominanzlogik“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
  • Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
  • Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.

Mythos und Klärung

Wirkungsökonomische Einordnung

Mythos

Dominanz ist nur persönliche Haltung.

WÖk-Klärung

Dominanzlogik kann in Regeln, Märkten, Organisationen, Sprache und Infrastruktur eingebaut sein.

Blinder Fleck

Durchsetzungserfolge verdecken Folgekosten für Mensch, Planet und Demokratie.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Dominanzlogik“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Quellen und Einordnung

Kategorie: Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.