WÖk-Präzisierungsbegriff
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz bezeichnet Systeme, die Muster erkennen, Inhalte erzeugen, Vorhersagen treffen oder Entscheidungen vorbereiten.
Auf einen Blick
- Künstliche Intelligenz erkennt Muster, erzeugt Inhalte oder bereitet Entscheidungen vor.
- Der Begriff gehört zum Bereich Daten, Digitalisierung und KI und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Künstliche Intelligenz“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an KI-Governance, Algorithmische Fairness und digitale Rechte, Digitalisierung.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Künstliche Intelligenz umfasst digitale Systeme, die mit Daten, Modellen und Algorithmen Aufgaben bearbeiten, die Wahrnehmung, Sprache, Prognose, Klassifikation, Planung oder Generierung betreffen. Wirkungsökonomisch zählt nicht Technikfaszination, sondern welche Zustände durch KI wahrscheinlicher werden.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
KI ist eine Ermöglichungstechnologie. Positive Netto-Wirkung entsteht nur bei Datenqualität, Transparenz, menschlicher Verantwortung, Grundrechtsschutz, Korrekturwegen und klarer Nicht-Personenbewertung.
Verwendung
Verwendung
Als WÖk-Begriff für Strukturen, Technologien, Regeln oder Wirkungslogiken verwenden, nicht für Personenbewertung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Personenbewertung
- Social Credit
- automatische Entscheidung
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Künstliche Intelligenz“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Künstliche Intelligenz erkennt Muster, erzeugt Inhalte oder bereitet Entscheidungen vor.
Im Bereich Daten, Digitalisierung und KI hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Künstliche Intelligenz“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Daten, Digitalisierung und KI hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Künstliche Intelligenz“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
KI-Governance · Algorithmische Fairness und digitale Rechte · Digitalisierung · Wirkungsdatenräume · Datenqualität
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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