Amtlicher Indikator
Nationaler Wohlfahrtsindex (NWI)
Der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI) ist ein deutscher Wohlfahrtsindikator aus 21 monetär bewerteten wohlfahrtsstiftenden und wohlfahrtsmindernden Komponenten.
Auf einen Blick
- Einordnung: Amtlicher Indikator im Bereich Volkswirtschaft & neue Wohlstandsmessung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an WÖk-Netto-Wirkungsindex, BIP, Wohlstand.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI) ist ein in Deutschland etablierter Wohlfahrtsindikator. Nach der Indikatorbeschreibung des Umweltbundesamtes umfasst er 21 monetär bewertete Komponenten. Dazu gehören unter anderem mit der Einkommensverteilung gewichteter privater Konsum, Hausarbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten, Bildung und Gesundheit sowie Kosten von Umweltschäden und weitere wohlfahrtsmindernde Kategorien. Er ist vom WÖk-Netto-Wirkungsindex zu unterscheiden.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Nationale Wohlfahrtsindex ist eine externe Wohlfahrts- und Kontextkennzahl. Ein Ziel- oder Indikatorbezug ist kein automatischer Nachweis der Wirkung eines einzelnen politischen oder wirtschaftlichen Objekts.
Verwendung
Verwendung
Die Kurzform NWI bezeichnet öffentlich den Nationalen Wohlfahrtsindex. Für das WÖk-eigene operative Modell ist die ausgeschriebene Bezeichnung WÖk-Netto-Wirkungsindex zu verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- WÖk-Netto-Wirkungsindex
- Bruttoinlandsprodukt
- Wirkungs-BIP
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Nationaler Wohlfahrtsindex (NWI)“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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