Anschlussbegriff
Quantenmetapher
Eine Quantenmetapher nutzt Begriffe aus der Quantenphysik bildhaft, ohne eine physikalische Gleichsetzung zu behaupten.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Framing / Sprache / Tonalität, Quantenmystik / Quantenmissbrauch, Wirkungswahrheit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk darf Quantenmetaphern nur sparsam verwenden. Zulässig sind präzise Analogien für Messgrenzen, Modellabhängigkeit, Möglichkeitsräume oder Nicht-Reduktionismus. Unzulässig sind Behauptungen, soziale Wirklichkeit funktioniere quantenmechanisch.
Verwendung
Verwendung
„Quantenmetapher“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Jede Quantenmetapher braucht eine Abgrenzung. Sonst entsteht der Eindruck von Pseudowissenschaft.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Quantenmetapher“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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