Anschlussbegriff
Quantenmystik / Quantenmissbrauch
Quantenmystik bezeichnet die unsachliche Verwendung quantenphysikalischer Begriffe zur scheinwissenschaftlichen Begründung spiritueller, politischer, therapeutischer oder gesellschaftlicher Behauptungen.
Auf einen Blick
- Quantenmystik bezeichnet die unsachliche Verwendung quantenphysikalischer Begriffe zur scheinwissenschaftlichen Begründung spiritueller, politischer, therapeutischer oder gesellschaftlicher Behauptungen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Quantenmystik / Quantenmissbrauch“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungswahrheit, Wirkungsbewertung, Konstruktivismus.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Quantenmystik bezeichnet die unsachliche Verwendung quantenphysikalischer Begriffe zur scheinwissenschaftlichen Begründung spiritueller, politischer, therapeutischer oder gesellschaftlicher Behauptungen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk ist dieser Abgrenzungsbegriff wichtig, weil die Wirkungsökonomie wissenschaftlich anschlussfähig, aber nicht pseudo-naturwissenschaftlich auftreten darf. Quantenbegriffe dürfen nur dort verwendet werden, wo sie sachlich korrekt, begrenzt und transparent eingesetzt werden.
Verwendung
Verwendung
Für die WÖk ist dieser Abgrenzungsbegriff wichtig, weil die Wirkungsökonomie wissenschaftlich anschlussfähig, aber nicht pseudo-naturwissenschaftlich auftreten darf. Quantenbegriffe dürfen nur dort verwendet werden, wo sie sachlich korrekt, begrenzt und transparent eingesetzt werden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Keine Aussagen wie „Bewusstsein erzeugt Realität“, „alles ist Energie“, „Verschränkung beweist kollektive Fernwirkung“ oder „Quantenheilung“. Solche Aussagen untergraben die Glaubwürdigkeit des Projekts.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Quantenmystik / Quantenmissbrauch“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Quantenmystik bezeichnet die unsachliche Verwendung quantenphysikalischer Begriffe zur scheinwissenschaftlichen Begründung spiritueller, politischer, therapeutischer oder gesellschaftlicher Behauptungen.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Quantenmystik / Quantenmissbrauch“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Quantenmystik / Quantenmissbrauch“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungswahrheit · Wirkungsbewertung · Konstruktivismus · Beobachterabhängigkeit
Verknüpfungen