Anschlussbegriff
Konstruktivismus
Konstruktivismus bezeichnet erkenntnistheoretische Ansätze, nach denen Wirklichkeit nicht einfach objektiv abgebildet, sondern durch Beobachtung, Sprache, Erfahrung, Unterscheidungen und soziale Kontexte mitkonstruiert wird.
Auf einen Blick
- Konstruktivismus bezeichnet erkenntnistheoretische Ansätze, nach denen Wirklichkeit nicht einfach objektiv abgebildet, sondern durch Beobachtung, Sprache, Erfahrung, Unterscheidungen und soziale Kontexte mitkonstruiert wird.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Konstruktivismus“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsbewertung, Wirkungswahrheit, Beobachterabhängigkeit.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Konstruktivismus bezeichnet erkenntnistheoretische Ansätze, nach denen Wirklichkeit nicht einfach objektiv abgebildet, sondern durch Beobachtung, Sprache, Erfahrung, Unterscheidungen und soziale Kontexte mitkonstruiert wird.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die Wirkungsökonomie ist wichtig: Wirkung ist reale Zustandsveränderung, aber ihre Beobachtung, Zurechnung und Bewertung sind perspektivisch, datenabhängig und fehlbar.
Verwendung
Verwendung
Für die Wirkungsökonomie ist wichtig: Wirkung ist reale Zustandsveränderung, aber ihre Beobachtung, Zurechnung und Bewertung sind perspektivisch, datenabhängig und fehlbar.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Beliebigkeit, Relativismus, Meinungsgleichheit, Wahrheitsmonopol.
Vertiefung
Vertiefte Begriffsstruktur
Hauptdefinition
Konstruktivismus ist für die Wirkungsökonomie kein Relativismus. Zustandsveränderungen bleiben real. Ihre Beobachtung, Zurechnung und Bewertung sind aber perspektivisch, datenabhängig und fehlbar. Deshalb müssen Wirkungsanalysen Systemgrenzen, Datenquellen, Indikatoren und Bewertungsrahmen offenlegen.
Wirkungsökonomische Relevanz
Der Begriff schützt die WÖk vor Scheingenauigkeit, technokratischem Wahrheitsanspruch und der Illusion, Wirkungsmessung sei eine neutrale Kamera der Realität. Er stärkt demokratische Prüfbarkeit.
Verwendung in der WÖk
Nutzen bei Wirkungsbewertung, Datenqualität, Wirkungswahrheit, Beobachterabhängigkeit, politischer Sprache und Scorecards.
Abgrenzung
- Beliebigkeit
- Relativismus
- Meinungsgleichheit
- Wahrheitsmonopol
Querverweise
Redaktionelle Metadaten
- Version: 1.0
- Status: synchronisiert oder neu angelegt
- Qualitätsmaßstab: Struktur 5. P = Planet
- Personen sind Bezugslinien, nicht Autoritäten.
Verknüpfungen