Anschlussbegriff
Nichttriviale Systeme
Nichttriviale Systeme liefern bei gleichem Input nicht zwangsläufig denselben Output. Ihr Verhalten hängt von Struktur, Geschichte, Erwartungen, Rückkopplungen und Lernprozessen ab.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Kybernetik, Rückkopplung, Wirkungsarchitektur.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Gesellschaft, Wirtschaft, Natur, Medien, Organisationen und Demokratie sind für die WÖk nichttriviale Systeme. Darum reichen lineare Stellschrauben nicht aus.
Verwendung
Verwendung
„Nichttriviale Systeme“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Triviale Maschine, einfache Ursache-Wirkung-Kette, deterministische Steuerung, Planbarkeit.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Nichttriviale Systeme“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen