WÖk-Präzisierungsbegriff
Rechte künftiger Generationen
Rechte künftiger Generationen schützen Interessen von Menschen, die von heutigen Entscheidungen betroffen sein werden.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsgrenze, Wirkungshaushalt.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Der Begriff verweist auf langfristige Verantwortung für Klima, Biodiversität, Staatsfinanzen, Infrastruktur, Frieden, Demokratie und Wissen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk macht diese Verantwortung über Wirkungszeit, Wirkungsgrenzen, Wirkungshaushalt und lernende Evaluation operationaler.
Verwendung
Verwendung
Die konkrete rechtliche Ausgestaltung ist politisch und verfassungsrechtlich unterschiedlich.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Rechte künftiger Generationen“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Rechte künftiger Generationen“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen