Führender Begriff
Rückkopplungspreis
Ein Rückkopplungspreis führt bislang unsichtbare Wirkung in wirtschaftliche Entscheidungen zurück.
Auf einen Blick
- Einordnung: Führender Begriff im Bereich Energie, Strommarkt und Systemkosten.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an CO2-Preis, Wirkungslenkung, Wirkungssteuer.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Ein Rückkopplungspreis ist ein Preis, der eine bislang unsichtbare Wirkung in wirtschaftliche Entscheidungen zurückführt. Er soll nicht nur Einnahmen erzeugen, sondern Verhalten, Investitionen und Alternativen in Richtung positiver Netto-Wirkung lenken.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der WÖk ist der Rückkopplungspreis ein Brückenbegriff zwischen CO2-Preis, Wirkungssteuer und Preislogiken, die negative Wirkung entscheidungsrelevant machen.
Verwendung
Verwendung
Als WÖk-Brückenbegriff für CO2-Preis, Wirkungssteuer und andere Lenkungspreise verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Strafzahlung
- Gebühr ohne Wirkungsbezug
- reine Einnahmenlogik
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Rückkopplungspreis“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise